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Mit Rohkaffee handeln

Hamburger Kaffee-Importeure im 20. Jahrhundert

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Seit dem späten 19. Jahrhundert war Hamburg das europäische Zentrum des Kaffee-Imports. In der Stadt Hamburg und am Sandtorkai im Hamburger Freihafen befanden sich bis in die 1950er Jahre die Speicher und Kontore von über 200 Rohkaffee-Händlern, die hier auf engstem Raum miteinander kommunizierten, kooperierten und konkurrierten. Die Hamburger Importeure waren die stolzen Vermittler zwischen den Produktionsländern in Übersee und den Konsumenten in Europa, fest verbunden mit den städtischen Eliten, weit gereist in die Kaffeeländer der Welt und gut vernetzt mit den Finanzzentren in London und New York. Die Studie untersucht das ökonomische, soziale und politische Handeln dieser typischen Vertreter des hanseatischen Kaufmannsstandes im Laufe des 20. Jahrhunderts. Wie veränderten sich unter den Bedingungen dieses Jahrhunderts der Extreme die Orte, Werte und Praktiken der Kaffeehändler? Was wurde aus ihren lokalen Verbindungen und globalen Netzwerken? Und wie bewährte sich das Ideal des »ehrbaren« Kaffee-Kaufmanns? Quellengesättigt und anschaulich erzählt Dorothee Wierling die Geschichte einer Personengruppe, die sich von einer ständischen Gemeinschaft zu einer hart konkurrierenden Branche modernisierte.

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Mit Rohkaffee handeln, Dorothee Wierling

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Mit Rohkaffee handeln
Podtytuł
Hamburger Kaffee-Importeure im 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
336
ISBN10
3862181030
ISBN13
9783862181032
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Seit dem späten 19. Jahrhundert war Hamburg das europäische Zentrum des Kaffee-Imports. In der Stadt Hamburg und am Sandtorkai im Hamburger Freihafen befanden sich bis in die 1950er Jahre die Speicher und Kontore von über 200 Rohkaffee-Händlern, die hier auf engstem Raum miteinander kommunizierten, kooperierten und konkurrierten. Die Hamburger Importeure waren die stolzen Vermittler zwischen den Produktionsländern in Übersee und den Konsumenten in Europa, fest verbunden mit den städtischen Eliten, weit gereist in die Kaffeeländer der Welt und gut vernetzt mit den Finanzzentren in London und New York. Die Studie untersucht das ökonomische, soziale und politische Handeln dieser typischen Vertreter des hanseatischen Kaufmannsstandes im Laufe des 20. Jahrhunderts. Wie veränderten sich unter den Bedingungen dieses Jahrhunderts der Extreme die Orte, Werte und Praktiken der Kaffeehändler? Was wurde aus ihren lokalen Verbindungen und globalen Netzwerken? Und wie bewährte sich das Ideal des »ehrbaren« Kaffee-Kaufmanns? Quellengesättigt und anschaulich erzählt Dorothee Wierling die Geschichte einer Personengruppe, die sich von einer ständischen Gemeinschaft zu einer hart konkurrierenden Branche modernisierte.