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Das Biebricher Schloss (1697-1750)

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Die Baugeschichte von Schloss Biebrich reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als fürstliches Gartenhäuschen am Rheinufer von Biebrich konzipiert, entwickelte es sich zwischen 1697 und 1750 durch weitere Grundstückserwerbungen zu einer barocken Sommerresidenz. Namhafte Baumeister, die auch am Stadtschloss von Wiesbaden und der Residenz von Idstein arbeiteten, waren an der Gestaltung beteiligt. Das zunächst bescheidene Gebäude sollte sich zu einer prachtvollen Maison de Plaisance entwickeln, die den Herrschaftsanspruch des Fürstenhauses verkörperte und den Sieg über Ludwig XIV. nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg feierte. Nach dem Erwerb durch die Erben des Fürstentums Nassau-Saarbrücken erweiterte Fürst Karl von Nassau-Usingen die Maison de Plaisance unter der Leitung seiner Mutter, Fürstin Charlotte Amalie, zu einer Dreiflügelanlage. Der Westflügel entstand durch den Abbruch einer unvollendeten Orangerie, während der Ostflügel von Fürstin Christine Wilhelmine als Wohngebäude für ihre Kinder neu konzipiert wurde. Das Gebäude überrascht mit seinen strengen französischen Barockfassaden und lichtdurchfluteten italienischen Barockgalerien. Diese erste umfassende Veröffentlichung zur Baugeschichte soll die tiefere Bedeutung des Schlosses aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart verdeutlichen und dessen anhaltende Relevanz im Kontext globaler Krisen aufzeigen.

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Das Biebricher Schloss (1697-1750), Gaby Küppers

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Biebricher Schloss (1697-1750)
Język
niemiecki
Wydawca
Cuvillier
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
102
ISBN10
3736995601
ISBN13
9783736995604
Seria
Opis
Die Baugeschichte von Schloss Biebrich reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als fürstliches Gartenhäuschen am Rheinufer von Biebrich konzipiert, entwickelte es sich zwischen 1697 und 1750 durch weitere Grundstückserwerbungen zu einer barocken Sommerresidenz. Namhafte Baumeister, die auch am Stadtschloss von Wiesbaden und der Residenz von Idstein arbeiteten, waren an der Gestaltung beteiligt. Das zunächst bescheidene Gebäude sollte sich zu einer prachtvollen Maison de Plaisance entwickeln, die den Herrschaftsanspruch des Fürstenhauses verkörperte und den Sieg über Ludwig XIV. nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg feierte. Nach dem Erwerb durch die Erben des Fürstentums Nassau-Saarbrücken erweiterte Fürst Karl von Nassau-Usingen die Maison de Plaisance unter der Leitung seiner Mutter, Fürstin Charlotte Amalie, zu einer Dreiflügelanlage. Der Westflügel entstand durch den Abbruch einer unvollendeten Orangerie, während der Ostflügel von Fürstin Christine Wilhelmine als Wohngebäude für ihre Kinder neu konzipiert wurde. Das Gebäude überrascht mit seinen strengen französischen Barockfassaden und lichtdurchfluteten italienischen Barockgalerien. Diese erste umfassende Veröffentlichung zur Baugeschichte soll die tiefere Bedeutung des Schlosses aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart verdeutlichen und dessen anhaltende Relevanz im Kontext globaler Krisen aufzeigen.