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Zwischen den Lacken

Dorfgeschichten aus dem Herzen des Seewinkels

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  • 208 stron
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Über zwanzig Jahre sind vergangen, seit ich meine ersten „Wirtshaus-Gschichtln“ für unser Dorfwirtshaus in Illmitz herausgegeben habe. Dreimal jährlich habe ich in Heftchen über unser Dorf, seine Geschichte, Bräuche und Lebensart geschrieben. Die Illmitzer trafen sich oft auf dem Bankerl vor dem Wirtshaus oder nach der Arbeit „in die Feier“, um bei gemeinsamen Arbeiten zu plaudern oder auf dem Friedhof Geschichten auszutauschen. Als Gastwirt erlebte ich viele dieser Erzählungen und wollte sie bewahren. Die Winter der 60er Jahre erinnere ich als kälter und schneereicher. In der warmen Gaststube traf man sich nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Austausch über Dorfleben, Politik und Weltgeschehen. Diese Gespräche wurden oft aus verschiedenen, teils schrulligen Perspektiven betrachtet, doch die Lebensweisheiten der Anwesenden trafen meist den Kern. Neben aktuellen Themen wurden auch alte Geschichten über die beiden Weltkriege, Auswanderer und historische Begebenheiten erzählt, die bis in die „Franzosenzeit“ zurückreichen. Schon als Kind war ich von diesen Erzählungen fasziniert, besonders von meinem Großvater, der als Wirt und humorvoller Geschichtenerzähler am Stammtisch saß. Er ermutigte auch junge Zuhörer, wie den Burschen, den er einlud, an unserem Tisch zu lernen. Die Nachfrage nach einer gebundenen Ausgabe meiner Geschichten wurde immer größer, und die 800-jährige Erwähnung unseres Illmitz motivierte mich, die erwe

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Zwischen den Lacken, Hans Kroiss

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zwischen den Lacken
Podtytuł
Dorfgeschichten aus dem Herzen des Seewinkels
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN10
3950401245
ISBN13
9783950401240
Seria
Opis
Über zwanzig Jahre sind vergangen, seit ich meine ersten „Wirtshaus-Gschichtln“ für unser Dorfwirtshaus in Illmitz herausgegeben habe. Dreimal jährlich habe ich in Heftchen über unser Dorf, seine Geschichte, Bräuche und Lebensart geschrieben. Die Illmitzer trafen sich oft auf dem Bankerl vor dem Wirtshaus oder nach der Arbeit „in die Feier“, um bei gemeinsamen Arbeiten zu plaudern oder auf dem Friedhof Geschichten auszutauschen. Als Gastwirt erlebte ich viele dieser Erzählungen und wollte sie bewahren. Die Winter der 60er Jahre erinnere ich als kälter und schneereicher. In der warmen Gaststube traf man sich nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Austausch über Dorfleben, Politik und Weltgeschehen. Diese Gespräche wurden oft aus verschiedenen, teils schrulligen Perspektiven betrachtet, doch die Lebensweisheiten der Anwesenden trafen meist den Kern. Neben aktuellen Themen wurden auch alte Geschichten über die beiden Weltkriege, Auswanderer und historische Begebenheiten erzählt, die bis in die „Franzosenzeit“ zurückreichen. Schon als Kind war ich von diesen Erzählungen fasziniert, besonders von meinem Großvater, der als Wirt und humorvoller Geschichtenerzähler am Stammtisch saß. Er ermutigte auch junge Zuhörer, wie den Burschen, den er einlud, an unserem Tisch zu lernen. Die Nachfrage nach einer gebundenen Ausgabe meiner Geschichten wurde immer größer, und die 800-jährige Erwähnung unseres Illmitz motivierte mich, die erwe