Bookbot

Entstehung und Ausbreitung des Dschihadismus im Nordkaukasus

Parametry

  • 384 strony
  • 14 godzin czytania

Więcej o książce

Während des ersten Tschetschenienkrieges (1994–1996) formierten Dschihadisten aus dem arabisch-islamischen Raum eine eigene Fraktion im Rahmen der tschetschenischen Separatistenverbände. Diese Entwicklung bedeutete den Beginn des nordkaukasischen Dschihadismus, der anschließend in nur einer Dekade praktisch in allen von Muslimen besiedelten russischen Teilrepubliken des Nordkaukasus Fuß fassen konnte. Der Autor untersucht die religiösen, sozialen und politischen Ursachenfelder, die dazu geführt haben, dass ein beachtlicher Teil einheimischer Muslime die Ideologie „kulturfremder“ Dschihadisten aus dem arabisch-islamischen Raum übernommen hat. Dabei wird auch mit dem Mythos aufgeräumt, dass die Dschihadisten ungebildet seien und keine Ahnung vom Islam hätten. Vielmehr lassen sich gerade im Fall des Nordkaukasus zahlreiche Intellektuelle – darunter studierte islamische Theologen und Schari’a-Experten – in den Führungsrängen der dortigen dschihadistischen Bewegung finden.

Zakup książki

Entstehung und Ausbreitung des Dschihadismus im Nordkaukasus, Gregor Hlebš

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Entstehung und Ausbreitung des Dschihadismus im Nordkaukasus
Język
niemiecki
Wydawca
Hermagoras
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
384
ISBN10
3708609905
ISBN13
9783708609904
Seria
Opis
Während des ersten Tschetschenienkrieges (1994–1996) formierten Dschihadisten aus dem arabisch-islamischen Raum eine eigene Fraktion im Rahmen der tschetschenischen Separatistenverbände. Diese Entwicklung bedeutete den Beginn des nordkaukasischen Dschihadismus, der anschließend in nur einer Dekade praktisch in allen von Muslimen besiedelten russischen Teilrepubliken des Nordkaukasus Fuß fassen konnte. Der Autor untersucht die religiösen, sozialen und politischen Ursachenfelder, die dazu geführt haben, dass ein beachtlicher Teil einheimischer Muslime die Ideologie „kulturfremder“ Dschihadisten aus dem arabisch-islamischen Raum übernommen hat. Dabei wird auch mit dem Mythos aufgeräumt, dass die Dschihadisten ungebildet seien und keine Ahnung vom Islam hätten. Vielmehr lassen sich gerade im Fall des Nordkaukasus zahlreiche Intellektuelle – darunter studierte islamische Theologen und Schari’a-Experten – in den Führungsrängen der dortigen dschihadistischen Bewegung finden.