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Die Variationskunst im Minnesang

Studien am Beispiel Heinrichs von Rugge

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  • 300 stron
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Die grundlegende Beobachtung, dass es sich bei der mittelhochdeutschen Liebeslyrik um eine Kunst der Variation handelt, ist in der Forschung bisher nur partiell für eine konkrete Anwendung in der interpretatorischen Praxis konzeptualisiert worden. Alexander Rudolph begegnet diesem Desiderat mit einer methodischen Neubewertung der Variationskunst im Minnesang sowie einer umfassenden Textarbeit am Beispiel des Minnesängers Heinrich von Rugge. Dabei leistet die Studie zum einen Grundlagenarbeit für das Rugge-Korpus, das von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt wurde. Zum anderen zeigt sie, inwiefern sich am Rugge-Korpus exemplarisch zentrale Verfahren und Strategien der Variationskunst nachvollziehen lassen, die wesentlich für das Textverständnis im Minnesang sind. Ihre These ist es, dass eine Fokussierung auf die Dynamiken der Variation in der Interpretation von Einzeltexten auch die Auseinandersetzung mit den zahlreichen Korpora hochproduktiv macht, die weniger als außerordentliche, sondern vielmehr als 'konventionelle' Beispiele für den Minnesang zu beschreiben sind. Somit zielt die Analyse des Rugge-Korpus auf Fragen und Problematiken, die die Gattung grundsätzlich betreffen.

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Die Variationskunst im Minnesang, Alexander Rudolph

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Variationskunst im Minnesang
Podtytuł
Studien am Beispiel Heinrichs von Rugge
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
300
ISBN10
3111131661
ISBN13
9783111131665
Seria
Opis
Die grundlegende Beobachtung, dass es sich bei der mittelhochdeutschen Liebeslyrik um eine Kunst der Variation handelt, ist in der Forschung bisher nur partiell für eine konkrete Anwendung in der interpretatorischen Praxis konzeptualisiert worden. Alexander Rudolph begegnet diesem Desiderat mit einer methodischen Neubewertung der Variationskunst im Minnesang sowie einer umfassenden Textarbeit am Beispiel des Minnesängers Heinrich von Rugge. Dabei leistet die Studie zum einen Grundlagenarbeit für das Rugge-Korpus, das von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt wurde. Zum anderen zeigt sie, inwiefern sich am Rugge-Korpus exemplarisch zentrale Verfahren und Strategien der Variationskunst nachvollziehen lassen, die wesentlich für das Textverständnis im Minnesang sind. Ihre These ist es, dass eine Fokussierung auf die Dynamiken der Variation in der Interpretation von Einzeltexten auch die Auseinandersetzung mit den zahlreichen Korpora hochproduktiv macht, die weniger als außerordentliche, sondern vielmehr als 'konventionelle' Beispiele für den Minnesang zu beschreiben sind. Somit zielt die Analyse des Rugge-Korpus auf Fragen und Problematiken, die die Gattung grundsätzlich betreffen.