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Goethehaus und Goethe-Museum im 20. Jahrhundert

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Ein sorgfältig edierter Quellenband mit überwiegend unveröffentlichten Texten und Dokumenten beleuchtet die Rolle des Goethehauses und des Goethe-Museums in Weimar als zentrale Erinnerungs- und Identitätsorte der deutschen Geschichte. Das Goethehaus, einst ein Sehnsuchtsort für ein konservatives Bildungsbürgertum, wurde 1935 um ein Goethe-Museum erweitert, das als erster Museumsneubau des nationalsozialistischen Staates gilt. Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik entwickelte sich das Weimarer Goethe-Museum mit neuen Dauerausstellungen zum größten Literaturmuseum des sozialistischen Staates. In beiden politischen Systemen war es mit der Deformation des Bildungsgedankens verbunden und diente als Garant für die Übereinstimmung von Kulturtradition und Diktatur. Nach dem Fall der Mauer fiel die staatlich vorgegebene Goethe-Deutung weg. Diese Sammlung ergänzt den 2015 erschienenen Band und dokumentiert die komplexe Geschichte Goethes im 20. Jahrhundert in Weimar. Briefe, Tagebücher, Gesprächsniederschriften, amtliche Papiere, Pressezeugnisse und Reiseberichte, größtenteils unveröffentlicht, zeigen die Weimarer Goethestätten als Spiegel der deutschen Bildungstradition.

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Goethehaus und Goethe-Museum im 20. Jahrhundert, Paul Kahl

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Goethehaus und Goethe-Museum im 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Autorzy
Paul Kahl
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
ISBN10
3835316370
ISBN13
9783835316379
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Ein sorgfältig edierter Quellenband mit überwiegend unveröffentlichten Texten und Dokumenten beleuchtet die Rolle des Goethehauses und des Goethe-Museums in Weimar als zentrale Erinnerungs- und Identitätsorte der deutschen Geschichte. Das Goethehaus, einst ein Sehnsuchtsort für ein konservatives Bildungsbürgertum, wurde 1935 um ein Goethe-Museum erweitert, das als erster Museumsneubau des nationalsozialistischen Staates gilt. Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik entwickelte sich das Weimarer Goethe-Museum mit neuen Dauerausstellungen zum größten Literaturmuseum des sozialistischen Staates. In beiden politischen Systemen war es mit der Deformation des Bildungsgedankens verbunden und diente als Garant für die Übereinstimmung von Kulturtradition und Diktatur. Nach dem Fall der Mauer fiel die staatlich vorgegebene Goethe-Deutung weg. Diese Sammlung ergänzt den 2015 erschienenen Band und dokumentiert die komplexe Geschichte Goethes im 20. Jahrhundert in Weimar. Briefe, Tagebücher, Gesprächsniederschriften, amtliche Papiere, Pressezeugnisse und Reiseberichte, größtenteils unveröffentlicht, zeigen die Weimarer Goethestätten als Spiegel der deutschen Bildungstradition.