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ATOPIA

Das Irgendwo

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  • 217 stron
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ATOPIE bezeichnet das Irgendwo, ein Begriff, der bereits von Plato verwendet wurde, um Sokrates als unangepasst und anders zu charakterisieren. Im Gegensatz dazu steht UTOPIE, das Nirgendwo. Die Künstlergruppe interpretiert diesen wenig bekannten Begriff vielseitig, indem sie Ort- und Namenlosigkeit sowohl benennt als auch transformiert. St. Petersburg, die Protagonistin des Projekts, hat im Laufe der Geschichte mehrfach ihren Namen und damit ihre Identität gewechselt. Die Beiträge setzen Orte und Nicht-Orte (Marc Augé) in Beziehung, um deren Ambivalenz darzustellen. Kunstschaffende und -Vermittelnde aus den genannten Städten entwickeln unübliche Zusammenhänge. Ausgangspunkt ist eine Fotoserie von Andrey Chezhin, die eine Installation von Jörg Mollet erweitert und das Unberechenbare im Negativ einbezieht. Kristin Schulz nutzt diese Fotografien für spezielle Texte und Recherchen. Michail Schischkin verortet die Biografien von Schostakowitsch und Prokofjew in der politischen Realität einer Diktatur, während Maryna Markova und Jörg Mollet die Medienrealität der Olympiade 1936 und deren heutige Repräsentation untersuchen. Marie Christine Kremers und Aurel Schmidt klären die Begriffe ATOPIE und BIOGRAFIE aus philosophischen Perspektiven. Dr. Martin Rohde verbindet die verschiedenen Aspekte in einer einführenden Reisebeschreibung durch ATOPIA.

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ATOPIA, Maryna Markova

Język
Rok wydania
2018
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Tytuł
ATOPIA
Podtytuł
Das Irgendwo
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Liczba stron
217
ISBN10
3905297868
ISBN13
9783905297867
Seria
Tagi
Opis
ATOPIE bezeichnet das Irgendwo, ein Begriff, der bereits von Plato verwendet wurde, um Sokrates als unangepasst und anders zu charakterisieren. Im Gegensatz dazu steht UTOPIE, das Nirgendwo. Die Künstlergruppe interpretiert diesen wenig bekannten Begriff vielseitig, indem sie Ort- und Namenlosigkeit sowohl benennt als auch transformiert. St. Petersburg, die Protagonistin des Projekts, hat im Laufe der Geschichte mehrfach ihren Namen und damit ihre Identität gewechselt. Die Beiträge setzen Orte und Nicht-Orte (Marc Augé) in Beziehung, um deren Ambivalenz darzustellen. Kunstschaffende und -Vermittelnde aus den genannten Städten entwickeln unübliche Zusammenhänge. Ausgangspunkt ist eine Fotoserie von Andrey Chezhin, die eine Installation von Jörg Mollet erweitert und das Unberechenbare im Negativ einbezieht. Kristin Schulz nutzt diese Fotografien für spezielle Texte und Recherchen. Michail Schischkin verortet die Biografien von Schostakowitsch und Prokofjew in der politischen Realität einer Diktatur, während Maryna Markova und Jörg Mollet die Medienrealität der Olympiade 1936 und deren heutige Repräsentation untersuchen. Marie Christine Kremers und Aurel Schmidt klären die Begriffe ATOPIE und BIOGRAFIE aus philosophischen Perspektiven. Dr. Martin Rohde verbindet die verschiedenen Aspekte in einer einführenden Reisebeschreibung durch ATOPIA.