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Die Poesie als Grenzgängerin zwischen Vers und Prosa (1700-1900)

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  • 260 stron
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Die jungere Forschung hat ausfuhrlich dargelegt, welche literarischen Werke und literaturkritischen Diskurse seit dem 18. JAhrhundert zur Herausbildung des Prosagedichts in Frankreich beigetragen haben. ANsatz des deutsch- und franzosischsprachigen Sammelbandes kann daher nicht sein, diese Befunde zu wiederholen; vielmehr mochte er ihre Folgen fur die Literaturgeschichtsschreibung erortern: Ist es uberhaupt moglich, jene langfristige Entwicklung, in deren Verlauf sich die Grenzen zwischen Vers, Gedicht und Prosa verwischt haben, mittels eines koharenten literarhistorischen Narrativs zu erfassen? Entspricht das Aufkommen des modernen Prosagedichts einem klaren Bruch oder ist es Teil einer langen Entwicklung der poetologischen Reflexion? Wie sahe eine umfassendere geschichtliche Deutung aus, die andere Mischformen von Lyrik, Vers und Prosa einbeziehen wurde? Welchen Anspruchen musste sie genugen, welchen Herausforderungen gerecht werden? Welchen Beitrag leistet die Gegenuberstellung verschiedener europaischer Literaturtraditionen - insbesondere der deutschen und der franzosischen, aber auch der italienischen und englischen - zur Klarung dieser Konflikte?

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Die Poesie als Grenzgängerin zwischen Vers und Prosa (1700-1900), Georges Felten

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Die Poesie als Grenzgängerin zwischen Vers und Prosa (1700-1900)
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
260
ISBN10
3826064534
ISBN13
9783826064531
Seria
Tagi
Opis
Die jungere Forschung hat ausfuhrlich dargelegt, welche literarischen Werke und literaturkritischen Diskurse seit dem 18. JAhrhundert zur Herausbildung des Prosagedichts in Frankreich beigetragen haben. ANsatz des deutsch- und franzosischsprachigen Sammelbandes kann daher nicht sein, diese Befunde zu wiederholen; vielmehr mochte er ihre Folgen fur die Literaturgeschichtsschreibung erortern: Ist es uberhaupt moglich, jene langfristige Entwicklung, in deren Verlauf sich die Grenzen zwischen Vers, Gedicht und Prosa verwischt haben, mittels eines koharenten literarhistorischen Narrativs zu erfassen? Entspricht das Aufkommen des modernen Prosagedichts einem klaren Bruch oder ist es Teil einer langen Entwicklung der poetologischen Reflexion? Wie sahe eine umfassendere geschichtliche Deutung aus, die andere Mischformen von Lyrik, Vers und Prosa einbeziehen wurde? Welchen Anspruchen musste sie genugen, welchen Herausforderungen gerecht werden? Welchen Beitrag leistet die Gegenuberstellung verschiedener europaischer Literaturtraditionen - insbesondere der deutschen und der franzosischen, aber auch der italienischen und englischen - zur Klarung dieser Konflikte?