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Phänomenologische Kulturkritik

Praktische und kulturphilosophische Perspektiven bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Michel Henry

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  • 361 stron
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Die vorliegende Studie untersucht das Verhältnis von Phänomenologie und Kulturkritik in Auseinandersetzung mit Texten von E. Husserl, M. Heidegger und M. Henry. Während die Kulturkritik den Ruf eines beleidigten Ressentiments und einer mitunter diffusen Argumentation genießt, reklamiert die Phänomenologie als Methode für sich den Anspruch einer strengen Wissenschaft. Aufgrund expliziter und impliziter kulturkritischer Unternehmungen zahlreicher phänomenologischer Denker bis heute scheinen sich Kulturkritik und Phänomenologie jedoch nicht grundsätzlich auszuschließen. Die Studie folgt der grundlegenden These, dass innerhalb der Phänomenologie schon früh eine Methodenvariante entwickelt wird – eine spezifische phänomenologische Kulturkritik. Diese erweist sich als strukturelle Kritik, die nicht bei der Benennung von Krisensymptomen stehen bleibt, sondern ihre Fundierung in der Tiefenstruktur der modernen Kultur freilegt. Über ihre diagnostischen und prognostischen Fähigkeiten werden die weitreichenden praktischen Perspektiven für die Philosophie des 21. Jahrhunderts aufgezeigt – gerade angesichts zunehmender Krisenstimmungen und kultureller Umbrüche. Mit ihrem strukturellen Einblick in die Kultur sind zugleich kulturphilosophische Perspektiven verbunden, die für einen phänomenologischen Beitrag zu Kulturphilosophie fruchtbar gemacht werden.

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Phänomenologische Kulturkritik, Thomas M. Schimmer

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Phänomenologische Kulturkritik
Podtytuł
Praktische und kulturphilosophische Perspektiven bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Michel Henry
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
361
ISBN10
3956504321
ISBN13
9783956504327
Seria
Opis
Die vorliegende Studie untersucht das Verhältnis von Phänomenologie und Kulturkritik in Auseinandersetzung mit Texten von E. Husserl, M. Heidegger und M. Henry. Während die Kulturkritik den Ruf eines beleidigten Ressentiments und einer mitunter diffusen Argumentation genießt, reklamiert die Phänomenologie als Methode für sich den Anspruch einer strengen Wissenschaft. Aufgrund expliziter und impliziter kulturkritischer Unternehmungen zahlreicher phänomenologischer Denker bis heute scheinen sich Kulturkritik und Phänomenologie jedoch nicht grundsätzlich auszuschließen. Die Studie folgt der grundlegenden These, dass innerhalb der Phänomenologie schon früh eine Methodenvariante entwickelt wird – eine spezifische phänomenologische Kulturkritik. Diese erweist sich als strukturelle Kritik, die nicht bei der Benennung von Krisensymptomen stehen bleibt, sondern ihre Fundierung in der Tiefenstruktur der modernen Kultur freilegt. Über ihre diagnostischen und prognostischen Fähigkeiten werden die weitreichenden praktischen Perspektiven für die Philosophie des 21. Jahrhunderts aufgezeigt – gerade angesichts zunehmender Krisenstimmungen und kultureller Umbrüche. Mit ihrem strukturellen Einblick in die Kultur sind zugleich kulturphilosophische Perspektiven verbunden, die für einen phänomenologischen Beitrag zu Kulturphilosophie fruchtbar gemacht werden.