Bookbot

Schwarzer Karneval - Heiner Müllers Poetik des Grotesken

Parametry

  • 499 stron
  • 18 godzin czytania

Więcej o książce

Die Studie zielt auf eine literaturhistorisch fundierte Rekonstruktion von Heiner Müllers Poetik des Grotesken, die als Antwort auf die krisenhaften Umbrüche und historischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelesen wird. Es ist der erste Versuch dieser Art über einen Autor, der sich zwar in Schriften und Interviews wiederholt poetologisch geäußert, im Unterschied zu Brecht, Dürrenmatt oder Hacks aber keine explizite Poetik hinterlassen hat. Die Autorin geht den Voraussetzungen, Formen und Strukturen des Grotesken in Müllers Dramatik nach. Dazu werden die zahlreich dort auffindbaren, historisch vermittelten Motive und Textverfahren des Grotesken (Karnevalismus, Schwarze Romantik) analysiert, in ihrer Entwicklung dokumentiert und neue Strukturen auf ihre wirkungsästhetischen Implikationen hin untersucht. Darüber hinaus erfährt Müllers Werk eine Verortung im Kontext der dramen- und theaterästhetischen Diskussionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die auch seine Hinwendung zur Postmoderne (neu) kontextualisiert. Die Untersuchung leistet somit über die Müller-Forschung hinaus einen wichtigen Beitrag zur Groteskenforschung und will auch einer Kulturgeschichte des Grotesken neue Aspekte hinzuzufügen.

Zakup książki

Schwarzer Karneval - Heiner Müllers Poetik des Grotesken, Mirjam Meuser

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Schwarzer Karneval - Heiner Müllers Poetik des Grotesken
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
499
ISBN10
3110736713
ISBN13
9783110736717
Seria
Opis
Die Studie zielt auf eine literaturhistorisch fundierte Rekonstruktion von Heiner Müllers Poetik des Grotesken, die als Antwort auf die krisenhaften Umbrüche und historischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelesen wird. Es ist der erste Versuch dieser Art über einen Autor, der sich zwar in Schriften und Interviews wiederholt poetologisch geäußert, im Unterschied zu Brecht, Dürrenmatt oder Hacks aber keine explizite Poetik hinterlassen hat. Die Autorin geht den Voraussetzungen, Formen und Strukturen des Grotesken in Müllers Dramatik nach. Dazu werden die zahlreich dort auffindbaren, historisch vermittelten Motive und Textverfahren des Grotesken (Karnevalismus, Schwarze Romantik) analysiert, in ihrer Entwicklung dokumentiert und neue Strukturen auf ihre wirkungsästhetischen Implikationen hin untersucht. Darüber hinaus erfährt Müllers Werk eine Verortung im Kontext der dramen- und theaterästhetischen Diskussionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die auch seine Hinwendung zur Postmoderne (neu) kontextualisiert. Die Untersuchung leistet somit über die Müller-Forschung hinaus einen wichtigen Beitrag zur Groteskenforschung und will auch einer Kulturgeschichte des Grotesken neue Aspekte hinzuzufügen.