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Knapp Wertvoll Sparsam

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Wirtschaftswachstum wird oft als selbstverständlich angesehen, doch es wird zunehmend klar, dass die Verschuldung eine Belastung für unsere Zukunft darstellt. Das Wachstum kann nicht unbegrenzt fortgesetzt werden, was die Schuldentilgung erschwert. Freihandelsabkommen untergraben unsere demokratisch festgelegten Sozial- und Umweltstandards, indem sie wirtschaftliche Interessen über die der Bürger stellen. Die Geldmenge wächst schneller als die Wirtschaft, was Blasen auf Immobilien- und Finanzmärkten verursacht. Gleichzeitig sinkt die Fähigkeit, Arbeitsplätze zu schaffen, was nicht nur auf die Digitalisierung zurückzuführen ist. Dies führt zu wachsender Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sowie zu politischer und wirtschaftlicher Instabilität. Umweltstandards in Konsumländern nützen wenig, wenn der Konsum die Emissionen in Produktionsländern weiter ansteigen lässt. Zudem zwingt uns die wachsende Weltbevölkerung dazu, mit weniger Ressourcen mehr Menschen ein Leben zu ermöglichen. Die demokratischen Kräfte müssen sich vom aktuellen Wachstumsdenken abwenden und den Wirtschaftsliberalismus durch einen fairen Interessenausgleich einschränken. Dies erfordert das Vertrauen der Bürger. In einer begrenzten Welt müssen wir Ressourcen sparsam nutzen und die tatsächlichen Kosten aller Wirtschaftsgüter, einschließlich Recycling und Wiederherstellung, in den Verkaufspreis einrechnen.

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Knapp Wertvoll Sparsam, Friedrich Wegenstein

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Knapp Wertvoll Sparsam
Język
niemiecki
Wydawca
epubli
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
244
ISBN10
3748507348
ISBN13
9783748507345
Seria
Tagi
Opis
Wirtschaftswachstum wird oft als selbstverständlich angesehen, doch es wird zunehmend klar, dass die Verschuldung eine Belastung für unsere Zukunft darstellt. Das Wachstum kann nicht unbegrenzt fortgesetzt werden, was die Schuldentilgung erschwert. Freihandelsabkommen untergraben unsere demokratisch festgelegten Sozial- und Umweltstandards, indem sie wirtschaftliche Interessen über die der Bürger stellen. Die Geldmenge wächst schneller als die Wirtschaft, was Blasen auf Immobilien- und Finanzmärkten verursacht. Gleichzeitig sinkt die Fähigkeit, Arbeitsplätze zu schaffen, was nicht nur auf die Digitalisierung zurückzuführen ist. Dies führt zu wachsender Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sowie zu politischer und wirtschaftlicher Instabilität. Umweltstandards in Konsumländern nützen wenig, wenn der Konsum die Emissionen in Produktionsländern weiter ansteigen lässt. Zudem zwingt uns die wachsende Weltbevölkerung dazu, mit weniger Ressourcen mehr Menschen ein Leben zu ermöglichen. Die demokratischen Kräfte müssen sich vom aktuellen Wachstumsdenken abwenden und den Wirtschaftsliberalismus durch einen fairen Interessenausgleich einschränken. Dies erfordert das Vertrauen der Bürger. In einer begrenzten Welt müssen wir Ressourcen sparsam nutzen und die tatsächlichen Kosten aller Wirtschaftsgüter, einschließlich Recycling und Wiederherstellung, in den Verkaufspreis einrechnen.