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Zeit-Schriften der Moderne

Zeitkonstruktion und temporale Selbstverortung in der polnischen Presse (1880-1914)

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Das Buch nimmt die (Re)Produktion der historischen Zeit in der kommerziellen Presse in den Blick - ein Medium, das von der Kategorie Zeit entscheidend geprägt wird. Die Analyse arbeitet Zeit als zentrale Ressource für die Verhandlung der Zugehörigkeit zur Moderne heraus Die polnischsprachige Gesellschaft der Teilungsgebiete bietet in dieser Hinsicht ein herausragendes Beispiel, das paradigmatisch für viele Gesellschaften in ihrer 'Modernisierungsphase' gelten kann. Die Analyse der polnischsprachigen Zeitschriften zeigt sehr ambivalente Muster einer temporalen Selbstverortung als Nation in Europa, gegenüber den Nachbarn, sowie innerhalb der modernen Narrative von Fortschritt und Revolution. Diese Muster zeugen von den unterschiedlichen Möglichkeiten und Einschränkungen, die das moderne Selbstverständnis von Gesellschaften charakterisieren. Semi-Peripherialität stellt dabei sowohl eine spezifisch-polnische als auch eine in viele andere soziale Konstellationen übertragbare Position des 'Dazwischen-Sein' in der modernen Welt dar.

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Zeit-Schriften der Moderne, Clara Maddalena Frysztacka

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zeit-Schriften der Moderne
Podtytuł
Zeitkonstruktion und temporale Selbstverortung in der polnischen Presse (1880-1914)
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
444
ISBN10
3110777096
ISBN13
9783110777093
Seria
Opis
Das Buch nimmt die (Re)Produktion der historischen Zeit in der kommerziellen Presse in den Blick - ein Medium, das von der Kategorie Zeit entscheidend geprägt wird. Die Analyse arbeitet Zeit als zentrale Ressource für die Verhandlung der Zugehörigkeit zur Moderne heraus Die polnischsprachige Gesellschaft der Teilungsgebiete bietet in dieser Hinsicht ein herausragendes Beispiel, das paradigmatisch für viele Gesellschaften in ihrer 'Modernisierungsphase' gelten kann. Die Analyse der polnischsprachigen Zeitschriften zeigt sehr ambivalente Muster einer temporalen Selbstverortung als Nation in Europa, gegenüber den Nachbarn, sowie innerhalb der modernen Narrative von Fortschritt und Revolution. Diese Muster zeugen von den unterschiedlichen Möglichkeiten und Einschränkungen, die das moderne Selbstverständnis von Gesellschaften charakterisieren. Semi-Peripherialität stellt dabei sowohl eine spezifisch-polnische als auch eine in viele andere soziale Konstellationen übertragbare Position des 'Dazwischen-Sein' in der modernen Welt dar.