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Talking heads

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Ein düsterer finsterer Mann – Titel wie dieser beschreiben die Einzigartigkeit von Franz Xaver Messerschmidts sogenannten Charakterköpfen. Der österreichische Bildhauer des 18. Jahrhunderts schuf skurrile, teils irritierende Büsten, von denen 16 im Belvedere zu finden sind. Die Schau präsentiert einige dieser Werke zusammen mit zeitgenössischen Positionen, die extreme Gefühlslagen thematisieren. Künstler_innen zeigen mit ihrer „Kopfarbeit“ Verzerrungen, Transformationen und Bewegungen von Köpfen und Gesichtern. Die Ausstellung wirft Fragen zu Psyche, Wahrnehmung und (Selbst-)Bespiegelung auf, beispielhaft in Lutz Mommartz’ filmischem Porträt von Joseph Beuys oder den Selbstwahrnehmungen von Maria Lassnig. Miriam Cahn bezieht sich in ihren Gesichtern oft auf gegenwärtige gewaltvolle Ereignisse, während Anna Artaker den archaischen Abdruck der Totenmaske behandelt. Die multimediale Schau legt den Fokus auf die „Bearbeitung“ des Gesichts und das Motiv „Kopf“ als wesentlichen Körperteil. Videoarbeiten von Douglas Gordon, Bruce Nauman und Tony Oursler ergänzen die Fotografien Arnulf Rainers, der sich ebenfalls mit Messerschmidts Köpfen auseinandersetzte. Neben den Charakterköpfen sind etwa fünfzig Werke von Künstler_innen wie Anna Artaker, Miriam Cahn, und anderen zu sehen.

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Talking heads, Johanna Aufreiter

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Talking heads
Język
angielski
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
280
ISBN10
3903269514
ISBN13
9783903269514
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Ein düsterer finsterer Mann – Titel wie dieser beschreiben die Einzigartigkeit von Franz Xaver Messerschmidts sogenannten Charakterköpfen. Der österreichische Bildhauer des 18. Jahrhunderts schuf skurrile, teils irritierende Büsten, von denen 16 im Belvedere zu finden sind. Die Schau präsentiert einige dieser Werke zusammen mit zeitgenössischen Positionen, die extreme Gefühlslagen thematisieren. Künstler_innen zeigen mit ihrer „Kopfarbeit“ Verzerrungen, Transformationen und Bewegungen von Köpfen und Gesichtern. Die Ausstellung wirft Fragen zu Psyche, Wahrnehmung und (Selbst-)Bespiegelung auf, beispielhaft in Lutz Mommartz’ filmischem Porträt von Joseph Beuys oder den Selbstwahrnehmungen von Maria Lassnig. Miriam Cahn bezieht sich in ihren Gesichtern oft auf gegenwärtige gewaltvolle Ereignisse, während Anna Artaker den archaischen Abdruck der Totenmaske behandelt. Die multimediale Schau legt den Fokus auf die „Bearbeitung“ des Gesichts und das Motiv „Kopf“ als wesentlichen Körperteil. Videoarbeiten von Douglas Gordon, Bruce Nauman und Tony Oursler ergänzen die Fotografien Arnulf Rainers, der sich ebenfalls mit Messerschmidts Köpfen auseinandersetzte. Neben den Charakterköpfen sind etwa fünfzig Werke von Künstler_innen wie Anna Artaker, Miriam Cahn, und anderen zu sehen.