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»In den Kämpfen unserer Zeit«

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Edith Fahsing und Gerd Graw waren Kinder der von der Weltwirtschaftskrise gebeutelten 1930er Jahre und der 1940er Kriegsjahre. Ihr lebenslanges ­Engagement gegen Militarismus und Rechtsextremismus speiste sich aus diesen frühen geschichtlichen Erfahrungen. Edith stammte aus einer antifaschistisch geprägten Familie. Sie und Gerd Graw gerieten nach Kriegs­ende in Opposition zur westdeutschen Mehrheitsgesellschaft. Beide engagierten sich für die im Westen verbotene Freie Deutsche Jugend (FDJ). 1951 lernten sie sich bei einem illegalen Treffen niedersächsischer FDJ-Gruppen kennen und lieben. Die nächsten Jahre waren geprägt von der Illegalität und Gefängnisaufenthalten. 1954 emigrierten sie in die DDR, wo auch ihre Kinder geboren wurden. 1968 kehrten sie nach Niedersachsen zurück. Es folgten jahrzehntelange frauenpolitische und gewerkschaftliche Arbeit, vor allem in der IG Metall Salzgitter, sowie das – letztlich erfolglose – Eintreten für Erneuerung in der DKP. Als mit dem Mauerfall 1989 der Sozialismusversuch in der DDR scheiterte, nahmen sie an der Gründung der PDS im Westen und 1992 an der Gründung ihrer Arbeitsgemeinschaft »Betrieb & Gewerkschaft« teil. Bis zu ihrem Tod blieben sie politisch aktiv.

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»In den Kämpfen unserer Zeit«, Kerstin Graw

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
»In den Kämpfen unserer Zeit«
Język
niemiecki
Wydawca
VSA Verlag
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
3964880620
ISBN13
9783964880628
Seria
Tagi
Opis
Edith Fahsing und Gerd Graw waren Kinder der von der Weltwirtschaftskrise gebeutelten 1930er Jahre und der 1940er Kriegsjahre. Ihr lebenslanges ­Engagement gegen Militarismus und Rechtsextremismus speiste sich aus diesen frühen geschichtlichen Erfahrungen. Edith stammte aus einer antifaschistisch geprägten Familie. Sie und Gerd Graw gerieten nach Kriegs­ende in Opposition zur westdeutschen Mehrheitsgesellschaft. Beide engagierten sich für die im Westen verbotene Freie Deutsche Jugend (FDJ). 1951 lernten sie sich bei einem illegalen Treffen niedersächsischer FDJ-Gruppen kennen und lieben. Die nächsten Jahre waren geprägt von der Illegalität und Gefängnisaufenthalten. 1954 emigrierten sie in die DDR, wo auch ihre Kinder geboren wurden. 1968 kehrten sie nach Niedersachsen zurück. Es folgten jahrzehntelange frauenpolitische und gewerkschaftliche Arbeit, vor allem in der IG Metall Salzgitter, sowie das – letztlich erfolglose – Eintreten für Erneuerung in der DKP. Als mit dem Mauerfall 1989 der Sozialismusversuch in der DDR scheiterte, nahmen sie an der Gründung der PDS im Westen und 1992 an der Gründung ihrer Arbeitsgemeinschaft »Betrieb & Gewerkschaft« teil. Bis zu ihrem Tod blieben sie politisch aktiv.