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Toru Takemitsu

Globalisiertes Komponieren

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  • 250 stron
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Der Band versammelt kultur- und musikanalytische Studien über Werke von Toru Takemitsu aus allen Schaffensphasen und beleuchtet die spannungsvollen Verwerfungen seines Komponierens im Kontext einer globalen Moderne. Zudem dokumentiert er Takemitsu als musikalischen Schriftsteller mit einer erstmals auf Deutsch veröffentlichten Auswahl seiner Texte und enthält ein vollständiges Werkverzeichnis. Takemitsus Wahrnehmung in der Musikwelt ist heterogen: Als bedeutendster japanischer Komponist westlichen Stils genießt er in Japan höchstes Renommee und war ein wichtiger Protagonist der Avantgarde. Werke wie das Orchesterstück „Requiem“ (1957) haben dort große Popularität erlangt und sind aus dem Konzertleben nicht mehr wegzudenken. Sein Name ist auch mit Klassikern des japanischen Films verbunden, für die er die Filmmusik schuf. Im Westen hingegen wird seine harmonisch gefällige Musiksprache, oft inspiriert von der Philosophie der japanischen Gärten, in der angloamerikanischen Welt geschätzt. In Frankreich wird er im Kontext des Spektralismus intensiver rezipiert, während im deutschsprachigen Raum besonderes Interesse an seinem Aufbrechen und Neuverknüpfen japanischer und europäischer avantgardistischer Kompositionsparadigmen besteht.

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Toru Takemitsu, Markus Bandur

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Toru Takemitsu
Podtytuł
Globalisiertes Komponieren
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
250
ISBN10
3869168188
ISBN13
9783869168180
Seria
Opis
Der Band versammelt kultur- und musikanalytische Studien über Werke von Toru Takemitsu aus allen Schaffensphasen und beleuchtet die spannungsvollen Verwerfungen seines Komponierens im Kontext einer globalen Moderne. Zudem dokumentiert er Takemitsu als musikalischen Schriftsteller mit einer erstmals auf Deutsch veröffentlichten Auswahl seiner Texte und enthält ein vollständiges Werkverzeichnis. Takemitsus Wahrnehmung in der Musikwelt ist heterogen: Als bedeutendster japanischer Komponist westlichen Stils genießt er in Japan höchstes Renommee und war ein wichtiger Protagonist der Avantgarde. Werke wie das Orchesterstück „Requiem“ (1957) haben dort große Popularität erlangt und sind aus dem Konzertleben nicht mehr wegzudenken. Sein Name ist auch mit Klassikern des japanischen Films verbunden, für die er die Filmmusik schuf. Im Westen hingegen wird seine harmonisch gefällige Musiksprache, oft inspiriert von der Philosophie der japanischen Gärten, in der angloamerikanischen Welt geschätzt. In Frankreich wird er im Kontext des Spektralismus intensiver rezipiert, während im deutschsprachigen Raum besonderes Interesse an seinem Aufbrechen und Neuverknüpfen japanischer und europäischer avantgardistischer Kompositionsparadigmen besteht.