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Die Repräsentation der Savoyer im 16. und 17. Jahrhundert

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Als Vittorio Amedeo II. von Savoyen-Piemont im Jahre 1713 per Vertragsschluss die Herrschaft über das Königreich Sizilien errang, wurden damit auch die äußerst erfolgreichen Bestrebungen des Hauses Savoyen im Hinblick auf ihre dynastische Repräsentation gekrönt. Denn königliche Ehren genoss die Dynastie bereits vorher schon dank einer über Generationen währenden Symbolpolitik, die auch durch Prozesse und Medien höfischer Repräsentation visuell wirksame Fakten schuf. Hierbei spielte die mutmaßliche, von Gelehrten sorgsam konstruierte Herkunft der Savoyer von den alten Sachsen eine grundlegende Rolle. Herkunftsüberlieferungen wie diese wirkten im 16. und 17. Jahrhundert erst dann politisch einschlagend, wenn man es verstand, sie für die höfische Öffentlichkeit evident und sichtbar zu machen. Das Sichtbarmachen von Herkunft prägte nicht allein die verschiedensten Teilfelder klassischer höfischer Selbstdarstellung wie Bildkünste und Heraldik, Historiographie und Publizistik, sondern wirkte sogar bis in die Ausbildung von Traditionen hinein, wo sich zeitgenössische lokale zusammen mit überlieferten dynastischen Mythen aus der savoyischen Gelehrtenstube zu einem überzeugenden Gesamtbild formen ließen.

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Die Repräsentation der Savoyer im 16. und 17. Jahrhundert, Saniye al- Baghdadi

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Repräsentation der Savoyer im 16. und 17. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN10
3731909235
ISBN13
9783731909231
Seria
Opis
Als Vittorio Amedeo II. von Savoyen-Piemont im Jahre 1713 per Vertragsschluss die Herrschaft über das Königreich Sizilien errang, wurden damit auch die äußerst erfolgreichen Bestrebungen des Hauses Savoyen im Hinblick auf ihre dynastische Repräsentation gekrönt. Denn königliche Ehren genoss die Dynastie bereits vorher schon dank einer über Generationen währenden Symbolpolitik, die auch durch Prozesse und Medien höfischer Repräsentation visuell wirksame Fakten schuf. Hierbei spielte die mutmaßliche, von Gelehrten sorgsam konstruierte Herkunft der Savoyer von den alten Sachsen eine grundlegende Rolle. Herkunftsüberlieferungen wie diese wirkten im 16. und 17. Jahrhundert erst dann politisch einschlagend, wenn man es verstand, sie für die höfische Öffentlichkeit evident und sichtbar zu machen. Das Sichtbarmachen von Herkunft prägte nicht allein die verschiedensten Teilfelder klassischer höfischer Selbstdarstellung wie Bildkünste und Heraldik, Historiographie und Publizistik, sondern wirkte sogar bis in die Ausbildung von Traditionen hinein, wo sich zeitgenössische lokale zusammen mit überlieferten dynastischen Mythen aus der savoyischen Gelehrtenstube zu einem überzeugenden Gesamtbild formen ließen.