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Fremdheit und Raum

Die Russlandberichte von Herberstein und Olearius im Vergleich

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  • 168 stron
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Fremdheit lässt sich nicht getrennt von Raum denken: Dieses Buch lotet das topologisch fundierte, asymmetrische Wechselspiel des Fremden mit dem Vertrauten in Herbersteins ‚Moscovia‘ (1557) und Olearius’ Reisebericht ‚Vermehrte Newe Beschreibung der Muscowitischen und Persischen Reyse‘ (1656) aus. Hierbei wird die starre Opposition fremd – vertraut v. a. mithilfe der Deleuze’schen Falte relativiert und dynamisiert. Ergänzend zum Verhältnis des Fremden (Außen) und des Vertrauten (Innen) wird die damit verbundene Semantisierung der Räume, in erster Linie des Nordens, in diachroner Perspektive erörtert. Die in diesem theoretischen Zusammenhang entwickelte Analyse fokussiert Bilder des Fremden in den zentralen, im diplomatischen Kontext entstandenen Reiseberichten über das Russland der Frühen Neuzeit und bietet zudem neue Anknüpfungspunkte für eine räumlich geprägte Fremdheitsforschung.

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Fremdheit und Raum, Andreja Bole Maia

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Fremdheit und Raum
Podtytuł
Die Russlandberichte von Herberstein und Olearius im Vergleich
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
168
ISBN10
3825347710
ISBN13
9783825347710
Seria
Opis
Fremdheit lässt sich nicht getrennt von Raum denken: Dieses Buch lotet das topologisch fundierte, asymmetrische Wechselspiel des Fremden mit dem Vertrauten in Herbersteins ‚Moscovia‘ (1557) und Olearius’ Reisebericht ‚Vermehrte Newe Beschreibung der Muscowitischen und Persischen Reyse‘ (1656) aus. Hierbei wird die starre Opposition fremd – vertraut v. a. mithilfe der Deleuze’schen Falte relativiert und dynamisiert. Ergänzend zum Verhältnis des Fremden (Außen) und des Vertrauten (Innen) wird die damit verbundene Semantisierung der Räume, in erster Linie des Nordens, in diachroner Perspektive erörtert. Die in diesem theoretischen Zusammenhang entwickelte Analyse fokussiert Bilder des Fremden in den zentralen, im diplomatischen Kontext entstandenen Reiseberichten über das Russland der Frühen Neuzeit und bietet zudem neue Anknüpfungspunkte für eine räumlich geprägte Fremdheitsforschung.