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Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Israel begannen in den 1950er Jahren zunächst als ein Platzhalter für die noch fehlenden politischen Beziehungen beider Staaten; sie entwickelten sich jedoch allmählich zu einer der wichtigsten Institutionen im bilateralen Verhältnis. Jenny Hestermann arbeitet in diesem Buch die Brüche und Konfliktlinien deutsch-israelischer Zusammenarbeit am Beispiel der Geisteswissenschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Erfahrung des Holocaust war dabei für beide Seiten identitätsstiftend, wurde jedoch im Aufbau der wissenschaftlichen Kontakte regelrecht verschwiegen. Während israelische Wissenschaftler sich skeptisch gegenüber den deutschen Akteuren zeigten, waren für die Bundesrepublik wissenschaftliche Kooperationen ein Mittel zur Durchbrechung der internationalen Isolation und der Wiedererlangung kultureller Legitimation.
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»Don't mention the war«, Jenny Hestermann
- Język
- Rok wydania
- 2023
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- Tytuł
- »Don't mention the war«
- Podtytuł
- Deutsch-israelische Wissenschaftsbeziehungen nach dem Holocaust
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Jenny Hestermann
- Wydawca
- Campus-Verl.
- Rok wydania
- 2023
- Liczba stron
- 200
- ISBN10
- 3593514346
- ISBN13
- 9783593514345
- Seria
- Tagi
- Opis
- Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Israel begannen in den 1950er Jahren zunächst als ein Platzhalter für die noch fehlenden politischen Beziehungen beider Staaten; sie entwickelten sich jedoch allmählich zu einer der wichtigsten Institutionen im bilateralen Verhältnis. Jenny Hestermann arbeitet in diesem Buch die Brüche und Konfliktlinien deutsch-israelischer Zusammenarbeit am Beispiel der Geisteswissenschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Erfahrung des Holocaust war dabei für beide Seiten identitätsstiftend, wurde jedoch im Aufbau der wissenschaftlichen Kontakte regelrecht verschwiegen. Während israelische Wissenschaftler sich skeptisch gegenüber den deutschen Akteuren zeigten, waren für die Bundesrepublik wissenschaftliche Kooperationen ein Mittel zur Durchbrechung der internationalen Isolation und der Wiedererlangung kultureller Legitimation.