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Palästina/Israel im Blick

Bildgeographien deutsch-jüdischer Fotografinnen nach 1933

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Vergessene Werke: zehn deutsch-jüdische Fotografinnen und ihre visuelle Wahrnehmung von Palästina / Israel. Fotografinnen wie Alice Hausdorff, Ellen Auerbach, Liselotte Grschebina, Lou Landauer Marli Shamir oder Ricarda Schwerin und andere waren Teil der avantgardistischen Strömungen der Weimarer Republik und gestalteten diese maßgeblich mit. Unter der Bedrohung des Nazi-Regimes verließen sie Deutschland und emigrierten nach Palästina / Israel, wo es ihnen unter äußerst entbehrungsreichen Umständen gelang, ihre fotografische Tätigkeit fortzusetzen. Die Fotografien illustrieren vergessene und unbekannte weibliche Perspektiven auf die Weimarer Republik, Erfahrungen von Flucht und Exil in der Zeit des Nationalsozialismus sowie den Nation-Building-Prozess in Palästina und im frühen Staat Israel. Sie zeigen aber auch einen Kunst- und Kulturtransfer der Avantgarde-Fotografie, die die Fotografinnen mit nach Palästina / Israel brachten und dort in die neuen Gegebenheiten übersetzten. Aus Gründen von Gender und Exil ist das bedeutende künstlerische Leben und Werk dieser Fotografinnen weitestgehend in Vergessenheit geraten. Anna Sophia Messner hat die teilweise verschollenen Nachlässe materialästhetisch und historisch aufgedeckt und dabei neue Forschungsfragen und -impulse aufgeworfen, insbesondere mit Blick auf die Relevanz bisher marginalisierter Stimmen.

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Palästina/Israel im Blick, Anna Sophia Messner

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Palästina/Israel im Blick
Podtytuł
Bildgeographien deutsch-jüdischer Fotografinnen nach 1933
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Liczba stron
432
ISBN10
3835352059
ISBN13
9783835352056
Seria
Tagi
Opis
Vergessene Werke: zehn deutsch-jüdische Fotografinnen und ihre visuelle Wahrnehmung von Palästina / Israel. Fotografinnen wie Alice Hausdorff, Ellen Auerbach, Liselotte Grschebina, Lou Landauer Marli Shamir oder Ricarda Schwerin und andere waren Teil der avantgardistischen Strömungen der Weimarer Republik und gestalteten diese maßgeblich mit. Unter der Bedrohung des Nazi-Regimes verließen sie Deutschland und emigrierten nach Palästina / Israel, wo es ihnen unter äußerst entbehrungsreichen Umständen gelang, ihre fotografische Tätigkeit fortzusetzen. Die Fotografien illustrieren vergessene und unbekannte weibliche Perspektiven auf die Weimarer Republik, Erfahrungen von Flucht und Exil in der Zeit des Nationalsozialismus sowie den Nation-Building-Prozess in Palästina und im frühen Staat Israel. Sie zeigen aber auch einen Kunst- und Kulturtransfer der Avantgarde-Fotografie, die die Fotografinnen mit nach Palästina / Israel brachten und dort in die neuen Gegebenheiten übersetzten. Aus Gründen von Gender und Exil ist das bedeutende künstlerische Leben und Werk dieser Fotografinnen weitestgehend in Vergessenheit geraten. Anna Sophia Messner hat die teilweise verschollenen Nachlässe materialästhetisch und historisch aufgedeckt und dabei neue Forschungsfragen und -impulse aufgeworfen, insbesondere mit Blick auf die Relevanz bisher marginalisierter Stimmen.