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Die Düsseldorfer Malerschule erreichte ihre größten Erfolge in der Landschafts- und Genremalerei, wobei ideale Landschaften und dörfliches Leben als Zufluchtsorte in einer sich wandelnden Gesellschaft dienen. Diese Motive bieten eine Kompensation für die Folgen von Industrialisierung und Verstädterung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierten die Düsseldorfer Künstler ein weit verzweigtes Vertriebsnetz, das insbesondere durch den Amerikahandel einen wichtigen Wachstumsmarkt erschloss. Anlässlich des 200. Geburtstags des Genremalers Hubert Salentin wird im Museum Römerthermen Zülpich ein Netzwerk von Freunden und Kollegen präsentiert. Themen wie Industrialisierung und Idylle, Männerwelten und Frauenrollen sowie Maltechnik und Verkaufskunst beleuchten spannende Aspekte des Kunstbetriebs im Rheinland. Die Kuratoren führen in den Katalog ein, indem sie die Düsseldorfer Akademie unter Direktor Wilhelm von Schadow und das künstlerische Umfeld Salentins betrachten. Christiane Pickartz analysiert die Entwicklung der Genremalerei in Düsseldorf anhand von Werken der Dr. Axe-Stiftung, während Katja Kleiber Carl Irmer und Eugen Dücker als Beispiele für die Landschaftsmalerei vorstellt. Marcell Perse widmet sich Düsseldorfer Künstlerinnen, Stephanie Decker beleuchtet den Amerikahandel und Börries Brakebusch gibt Einblicke in maltechnologische Untersuchungen an Werken von Salentin und anderen Landschaftsmalern.
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Gemalte Sehnsucht, Iris Hofmann-Löbl
- Język
- Rok wydania
- 2023
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- Tytuł
- Gemalte Sehnsucht
- Podtytuł
- Die Düsseldorfer Landschafts- und Genremalerei und Hubert Salentin
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Iris Hofmann-Löbl
- Wydawca
- Imhof Verlag
- Rok wydania
- 2023
- Liczba stron
- 128
- ISBN10
- 373191218X
- ISBN13
- 9783731912187
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Die Düsseldorfer Malerschule erreichte ihre größten Erfolge in der Landschafts- und Genremalerei, wobei ideale Landschaften und dörfliches Leben als Zufluchtsorte in einer sich wandelnden Gesellschaft dienen. Diese Motive bieten eine Kompensation für die Folgen von Industrialisierung und Verstädterung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierten die Düsseldorfer Künstler ein weit verzweigtes Vertriebsnetz, das insbesondere durch den Amerikahandel einen wichtigen Wachstumsmarkt erschloss. Anlässlich des 200. Geburtstags des Genremalers Hubert Salentin wird im Museum Römerthermen Zülpich ein Netzwerk von Freunden und Kollegen präsentiert. Themen wie Industrialisierung und Idylle, Männerwelten und Frauenrollen sowie Maltechnik und Verkaufskunst beleuchten spannende Aspekte des Kunstbetriebs im Rheinland. Die Kuratoren führen in den Katalog ein, indem sie die Düsseldorfer Akademie unter Direktor Wilhelm von Schadow und das künstlerische Umfeld Salentins betrachten. Christiane Pickartz analysiert die Entwicklung der Genremalerei in Düsseldorf anhand von Werken der Dr. Axe-Stiftung, während Katja Kleiber Carl Irmer und Eugen Dücker als Beispiele für die Landschaftsmalerei vorstellt. Marcell Perse widmet sich Düsseldorfer Künstlerinnen, Stephanie Decker beleuchtet den Amerikahandel und Börries Brakebusch gibt Einblicke in maltechnologische Untersuchungen an Werken von Salentin und anderen Landschaftsmalern.