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Nachhalle

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Nach einer Pause kehrt Jalta in neuem Format zurück – als Buchreihe mit dem Band Nachhalle. Die traumatischen Einschnitte der Anschläge in Halle 2019 und Hanau 2020 sowie die fortwährende Gewaltbereitschaft und die angespannte Stimmung während der Corona-Pandemie veranlassen eine Auseinandersetzung mit rechter und antisemitischer Gewalt. In Deutschland zeigt sich seit Jahrzehnten eine kollektive Unfähigkeit, die Kontinuität rechter Ideologien wahrzunehmen und zu handeln. Psychologisierende Medienberichterstattung und die Verharmlosung von Antisemitismus, Rassismus und Misogynie prägen den gesellschaftlichen Umgang. Die Beiträge in Nachhalle untersuchen, wie tief diese Gewaltverhältnisse verankert sind, ihre Wirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen. Sie thematisieren die alltägliche Bedrohung für bestimmte Gruppen und die Auswirkungen auf Biografien und Lebensentwürfe. Der Fokus liegt auf den Erfahrungen von Betroffenen antisemitischer, rassistischer und misogynistischer Gewalt und den verheerenden Folgen, die diese Gewalt hat. Die Autor*innen beleuchten Formen der Solidarität, des Widerstands und der Allianzbildung, die aus diesen erdrückenden Verhältnissen entstanden sind, insbesondere nach dem Anschlag in Halle. Mit Beiträgen von verschiedenen Autor*innen und künstlerischen Arbeiten wird ein umfassender Blick auf die Thematik geworfen.

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Nachhalle, Rebecca Blady

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nachhalle
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
ISBN10
3958083544
ISBN13
9783958083547
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Nach einer Pause kehrt Jalta in neuem Format zurück – als Buchreihe mit dem Band Nachhalle. Die traumatischen Einschnitte der Anschläge in Halle 2019 und Hanau 2020 sowie die fortwährende Gewaltbereitschaft und die angespannte Stimmung während der Corona-Pandemie veranlassen eine Auseinandersetzung mit rechter und antisemitischer Gewalt. In Deutschland zeigt sich seit Jahrzehnten eine kollektive Unfähigkeit, die Kontinuität rechter Ideologien wahrzunehmen und zu handeln. Psychologisierende Medienberichterstattung und die Verharmlosung von Antisemitismus, Rassismus und Misogynie prägen den gesellschaftlichen Umgang. Die Beiträge in Nachhalle untersuchen, wie tief diese Gewaltverhältnisse verankert sind, ihre Wirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen. Sie thematisieren die alltägliche Bedrohung für bestimmte Gruppen und die Auswirkungen auf Biografien und Lebensentwürfe. Der Fokus liegt auf den Erfahrungen von Betroffenen antisemitischer, rassistischer und misogynistischer Gewalt und den verheerenden Folgen, die diese Gewalt hat. Die Autor*innen beleuchten Formen der Solidarität, des Widerstands und der Allianzbildung, die aus diesen erdrückenden Verhältnissen entstanden sind, insbesondere nach dem Anschlag in Halle. Mit Beiträgen von verschiedenen Autor*innen und künstlerischen Arbeiten wird ein umfassender Blick auf die Thematik geworfen.