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Korrigieren – eine Kulturtechnik

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  • 189 stron
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Die Prozesse des Korrigierens sind neben dem Schreibprozess entscheidend für literarische und wissenschaftliche Produktionen, bleiben jedoch oft im Verborgenen und wurden bisher nur am Rande betrachtet. In der digitalen Ära gewinnen kollaborative Schreib- und Korrekturprozesse an Bedeutung, was eine historische und systematische Analyse verschiedener Korrekturphänomene erfordert. Korrigieren wird als eine Tätigkeit betrachtet, die sowohl den Produktionsverhältnissen unterliegt als auch zur Produktion, Destruktion, Ergänzung und Verbesserung von Texten beiträgt und möglicherweise Autorschaften erweitert. Im Korrekturprozess werden ästhetische, stilistische, grammatikalische und inhaltliche Regelsysteme angewendet, die normierend wirken. Der Sammelband widmet sich diesen Prozessen, indem er Korrekturprozesse in unterschiedlichen Medien und Zeiten differenziert und Fallstudien zu (Auto-)Korrekturprozessen in Lektorat, Schulen und Textbearbeitungsprogrammen präsentiert. Die Beiträge bieten Perspektiven aus Geschichts-, Literatur-, Kultur-, Medien- und Sprachwissenschaften und fokussieren Schriftphänomene des 18. bis 21. Jahrhunderts. Abgerundet wird der Band durch eine Transkription einer Diskussion zwischen der Autorin Mara Genschel, dem Journalisten Dirk von Gehlen und dem Verleger Jörg Sundermeier.

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Korrigieren – eine Kulturtechnik, Iuditha Balint

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Korrigieren – eine Kulturtechnik
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
189
ISBN10
3110738694
ISBN13
9783110738698
Seria
Opis
Die Prozesse des Korrigierens sind neben dem Schreibprozess entscheidend für literarische und wissenschaftliche Produktionen, bleiben jedoch oft im Verborgenen und wurden bisher nur am Rande betrachtet. In der digitalen Ära gewinnen kollaborative Schreib- und Korrekturprozesse an Bedeutung, was eine historische und systematische Analyse verschiedener Korrekturphänomene erfordert. Korrigieren wird als eine Tätigkeit betrachtet, die sowohl den Produktionsverhältnissen unterliegt als auch zur Produktion, Destruktion, Ergänzung und Verbesserung von Texten beiträgt und möglicherweise Autorschaften erweitert. Im Korrekturprozess werden ästhetische, stilistische, grammatikalische und inhaltliche Regelsysteme angewendet, die normierend wirken. Der Sammelband widmet sich diesen Prozessen, indem er Korrekturprozesse in unterschiedlichen Medien und Zeiten differenziert und Fallstudien zu (Auto-)Korrekturprozessen in Lektorat, Schulen und Textbearbeitungsprogrammen präsentiert. Die Beiträge bieten Perspektiven aus Geschichts-, Literatur-, Kultur-, Medien- und Sprachwissenschaften und fokussieren Schriftphänomene des 18. bis 21. Jahrhunderts. Abgerundet wird der Band durch eine Transkription einer Diskussion zwischen der Autorin Mara Genschel, dem Journalisten Dirk von Gehlen und dem Verleger Jörg Sundermeier.