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in Russland verboten

Monstrationen

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Der Nowosibirsker Künstler Artem Loskutov hat den Begriff »Monstrationen« in Russland geprägt. In seiner sibirischen Heimatstadt Nowosibirsk organisiert Arten Loskutov bereits seit 2004 Kundgebungen, die sich immer an die am 1. Mai stattfindenden Demonstrationen anschließen. Das Ziel der teilnehmenden »Monstranten« ist es, mittels absurd, konzeptuell und poetisch angelegter Transparente eine Kunstkommunikation im öffentlichen Raum herzustellen. Der Künstler definiert die Monstration als »eine Demonstration am Tag der Arbeit mitten in der Taiga. Wir fordern nichts und von niemandem, fordern laut und regelmäßig.« Für die Organisation solcher »Forderungen« wurde Loskutov mehrfach verhaftet und angeklagt. Die Aussagen der Ordnungshüter zeichnete er im Anschluss auf Transparente und marschierte damit auf der nächsten Kundgebung mit. So hat es die Aussage einer Richterin aus dem vergangenen Jahr »Ihr seid hier nicht in Moskau« binnen eines halben Jahres zu Kultstatus gebracht. Der Band versammelt die ausgewählten Transparente der letzten Jahre.

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in Russland verboten, Artem Loskutov

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
in Russland verboten
Podtytuł
Monstrationen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
168
ISBN10
3945867142
ISBN13
9783945867143
Seria
Tagi
Opis
Der Nowosibirsker Künstler Artem Loskutov hat den Begriff »Monstrationen« in Russland geprägt. In seiner sibirischen Heimatstadt Nowosibirsk organisiert Arten Loskutov bereits seit 2004 Kundgebungen, die sich immer an die am 1. Mai stattfindenden Demonstrationen anschließen. Das Ziel der teilnehmenden »Monstranten« ist es, mittels absurd, konzeptuell und poetisch angelegter Transparente eine Kunstkommunikation im öffentlichen Raum herzustellen. Der Künstler definiert die Monstration als »eine Demonstration am Tag der Arbeit mitten in der Taiga. Wir fordern nichts und von niemandem, fordern laut und regelmäßig.« Für die Organisation solcher »Forderungen« wurde Loskutov mehrfach verhaftet und angeklagt. Die Aussagen der Ordnungshüter zeichnete er im Anschluss auf Transparente und marschierte damit auf der nächsten Kundgebung mit. So hat es die Aussage einer Richterin aus dem vergangenen Jahr »Ihr seid hier nicht in Moskau« binnen eines halben Jahres zu Kultstatus gebracht. Der Band versammelt die ausgewählten Transparente der letzten Jahre.