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Moses Quellwunder

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Zweimal wird in der Tora / dem Alten Testament das Wunder erzählt, bei dem Mose den dürstenden Israeliten in der Wüste Wasser aus einem Felsen schlägt, in Numeri 20 und Exodus 17. Interessant sind die unterschiedlichen jüdischen und christlichen Rezeptionen dazu. Diese werden in der vorliegenden Studie anhand von Werken der bildenden Kunst untersucht. Bilder, die Textverständnisse, Zeitgeist und in der jeweiligen Gesellschaft aktuelle Fragen in oft wilder Exegese zum Ausdruck bringen und auch Judentum und Christentum immer wieder in Übernahmen und Abgrenzungen neu in ein Verhältnis setzen. 3 jüdische und 3 christliche Fallbeispiele aus unterschiedlichen Zeiten stehen dabei im Zentrum. Dabei zeigt sich, dass man sich im Judentum vor allem für Numeri 20 interessiert und aufgrund der Strafe Gottes, dass nämlich Mose nicht ins verheissene Land kommen darf, darüber diskutiert: Was war Moses Sünde? Für die christliche Rezeption steht vielmehr Exodus 17 im Vordergrund, das Wunder des lebensrettenden Wassers und Mose als strahlende Präfiguration des Messias. Dies wirft letztlich die Frage auf, welche Rolle das implizite Vorwissen beim Textverständnis spielt und was das für den interreligiösen Dialog bedeutet

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Moses Quellwunder, Brigitta Rotach

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Moses Quellwunder
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3110746999
ISBN13
9783110746990
Seria
Tagi
Opis
Zweimal wird in der Tora / dem Alten Testament das Wunder erzählt, bei dem Mose den dürstenden Israeliten in der Wüste Wasser aus einem Felsen schlägt, in Numeri 20 und Exodus 17. Interessant sind die unterschiedlichen jüdischen und christlichen Rezeptionen dazu. Diese werden in der vorliegenden Studie anhand von Werken der bildenden Kunst untersucht. Bilder, die Textverständnisse, Zeitgeist und in der jeweiligen Gesellschaft aktuelle Fragen in oft wilder Exegese zum Ausdruck bringen und auch Judentum und Christentum immer wieder in Übernahmen und Abgrenzungen neu in ein Verhältnis setzen. 3 jüdische und 3 christliche Fallbeispiele aus unterschiedlichen Zeiten stehen dabei im Zentrum. Dabei zeigt sich, dass man sich im Judentum vor allem für Numeri 20 interessiert und aufgrund der Strafe Gottes, dass nämlich Mose nicht ins verheissene Land kommen darf, darüber diskutiert: Was war Moses Sünde? Für die christliche Rezeption steht vielmehr Exodus 17 im Vordergrund, das Wunder des lebensrettenden Wassers und Mose als strahlende Präfiguration des Messias. Dies wirft letztlich die Frage auf, welche Rolle das implizite Vorwissen beim Textverständnis spielt und was das für den interreligiösen Dialog bedeutet