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Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken

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  • 727 stron
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Die Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Böddeken in Westfalen wurde im 15. Jahrhundert innerhalb weniger Jahrzehnte durch eine umfassende Schreibtätigkeit insbesondere der Priestermönche aufgebaut und erlangte sowohl durch ihre berühmte Sammlung von Legendarien als auch durch ihre Verbreitung in vielen Tochterkonventen herausragende Bedeutung. Sie fand in einem um 1479 neu gebauten Ostflügel der Klausur ihren nahezu unverändert erhaltenen Ort, in dem bis heute bauzeitliche Wandmalereien von der Aufstellungssystematik Zeugnis ablegen. Der Band widmet sich der Bibliothek in ihrer räumlichen Gestalt, in ihrer über eine umfassende Rekonstruktion des Bestandes erschlossenen inhaltlichen Systematik und in der Ausgestaltung der inzwischen weltweit verstreuten Handschriften des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts. So gelingt nicht nur eine Rekonstruktion des geistigen Horizontes des Böddeker Klosters während seiner Blütezeit als Reformkloster, sondern vor allem eine kunsthistorische Würdigung der dabei hervorgebrachten, qualitätvollen Malerei, die bisher kaum beachtet wurde. Ein Katalog der bekannten Handschriften aus Böddeken macht den Band zu einem wichtigen Kompendium für weitere Forschungen.

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Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken, Vivien Bienert

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
727
ISBN10
3412526215
ISBN13
9783412526214
Seria
Tagi
Opis
Die Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Böddeken in Westfalen wurde im 15. Jahrhundert innerhalb weniger Jahrzehnte durch eine umfassende Schreibtätigkeit insbesondere der Priestermönche aufgebaut und erlangte sowohl durch ihre berühmte Sammlung von Legendarien als auch durch ihre Verbreitung in vielen Tochterkonventen herausragende Bedeutung. Sie fand in einem um 1479 neu gebauten Ostflügel der Klausur ihren nahezu unverändert erhaltenen Ort, in dem bis heute bauzeitliche Wandmalereien von der Aufstellungssystematik Zeugnis ablegen. Der Band widmet sich der Bibliothek in ihrer räumlichen Gestalt, in ihrer über eine umfassende Rekonstruktion des Bestandes erschlossenen inhaltlichen Systematik und in der Ausgestaltung der inzwischen weltweit verstreuten Handschriften des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts. So gelingt nicht nur eine Rekonstruktion des geistigen Horizontes des Böddeker Klosters während seiner Blütezeit als Reformkloster, sondern vor allem eine kunsthistorische Würdigung der dabei hervorgebrachten, qualitätvollen Malerei, die bisher kaum beachtet wurde. Ein Katalog der bekannten Handschriften aus Böddeken macht den Band zu einem wichtigen Kompendium für weitere Forschungen.