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Das Leben des Nicolas Poussin//Vita di Nicolò Pussino

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  • 240 stron
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Die Vita des in Frankreich geborenen, in Rom tätigen Malers Nicolas Poussin, verfasst von Giovan Pietro Bellori, stellt ein produktives Spannungsfeld dar. Sie erfüllt verschiedene Funktionen innerhalb des Vitenprojekts und schließt inhaltlich an die Lebensbeschreibung Annibale Carraccis an, mit der die Serie eröffnet wurde. Die künstlerischen Ideale, die in diesem Auftakt entwickelt wurden, sind auch für Länder jenseits Italiens von Bedeutung. Interessanterweise endet die Ausgabe von 1672 mit Poussins Biographie, was eine Antwort auf die Vita Annibales darstellt. Zudem sollte Poussins Lebensbeschreibung ursprünglich zu der Vita Carlo Marattas überleiten, die 1672 als einzige Biographie eines noch lebenden Protagonisten Belloris gedacht war. Henry Keazor erörtert in seinem Essay die Berührungspunkte zwischen diesen drei Biographien und beleuchtet die Themen, die Poussins Vita prägen, wie die Kriterien vorbildlicher Kunst und die Notwendigkeit ihrer Vermittlung über Generationen und Länder hinweg. Außerdem wird anhand der Bildbeschreibungen Belloris das verbreitete Urteil untersucht, dass Poussin die Farbe im Vergleich zur Zeichnung vernachlässigt habe.

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Das Leben des Nicolas Poussin//Vita di Nicolò Pussino, Giovanni Pietro Bellori

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Leben des Nicolas Poussin//Vita di Nicolò Pussino
Język
włoski
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
240
ISBN10
3835353004
ISBN13
9783835353008
Seria
Tagi
Opis
Die Vita des in Frankreich geborenen, in Rom tätigen Malers Nicolas Poussin, verfasst von Giovan Pietro Bellori, stellt ein produktives Spannungsfeld dar. Sie erfüllt verschiedene Funktionen innerhalb des Vitenprojekts und schließt inhaltlich an die Lebensbeschreibung Annibale Carraccis an, mit der die Serie eröffnet wurde. Die künstlerischen Ideale, die in diesem Auftakt entwickelt wurden, sind auch für Länder jenseits Italiens von Bedeutung. Interessanterweise endet die Ausgabe von 1672 mit Poussins Biographie, was eine Antwort auf die Vita Annibales darstellt. Zudem sollte Poussins Lebensbeschreibung ursprünglich zu der Vita Carlo Marattas überleiten, die 1672 als einzige Biographie eines noch lebenden Protagonisten Belloris gedacht war. Henry Keazor erörtert in seinem Essay die Berührungspunkte zwischen diesen drei Biographien und beleuchtet die Themen, die Poussins Vita prägen, wie die Kriterien vorbildlicher Kunst und die Notwendigkeit ihrer Vermittlung über Generationen und Länder hinweg. Außerdem wird anhand der Bildbeschreibungen Belloris das verbreitete Urteil untersucht, dass Poussin die Farbe im Vergleich zur Zeichnung vernachlässigt habe.