Bookbot

Ethiken der Essenz

Eine Emotions- und Körpergeschichte der Rasse in inneren Kolonien (1890-1933)

Parametry

  • 432 strony
  • 16 godzin czytania

Więcej o książce

In den inneren Kolonien um 1900 wurden Rasse, Rassismus und Antisemitismus verinnerlicht. Rasse, Rassismus und Antisemitismus äußern sich nicht nur in Begriffen, Vorstellungen oder Taten. Im Kaiserreich und der Weimarer Republik lernten Menschen, rassistisch und antisemitisch zu fühlen und sich als überlegene Deutsche zu empfinden. Gerade als verinnerlichte Geschichte in Gefühl und Körper leben Rasse, Rassismus und Antisemitismus fort. In den inneren Kolonien in Ost- und Mitteldeutschland sollten Rasse und Deutschsein erlernt werden. Die Innenkolonisation verband widersprüchliche Akteure: Völkische und Lebensreformer, aber auch Anarchisten und Zionisten verhandelten, wie die Siedlungsökonomie »neue Menschen« hervorbringen sollte. Völkische Siedlungsbewegte lernten durch »arteigene« Praktiken eine rassische Selbst- und Fremdwahrnehmung: »Deutsche Arbeit«, religiöse Riten, vegetarische Ernährung, Sport und (Runen)Gymnastik sollten sie arisch machen. Die Autorin zeigt, wie die Perspektive auf Körperlichkeit und Emotionen das Wechselverhältnis von Rasse, Rassismus und Antisemitismus sichtbar macht und dabei hilft, deren Kontinuitäten (an)greifbar zu machen.

Zakup książki

Ethiken der Essenz, Anna Danilina

Język
Rok wydania
2023
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Ethiken der Essenz
Podtytuł
Eine Emotions- und Körpergeschichte der Rasse in inneren Kolonien (1890-1933)
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Liczba stron
432
ISBN10
3835351672
ISBN13
9783835351677
Seria
Opis
In den inneren Kolonien um 1900 wurden Rasse, Rassismus und Antisemitismus verinnerlicht. Rasse, Rassismus und Antisemitismus äußern sich nicht nur in Begriffen, Vorstellungen oder Taten. Im Kaiserreich und der Weimarer Republik lernten Menschen, rassistisch und antisemitisch zu fühlen und sich als überlegene Deutsche zu empfinden. Gerade als verinnerlichte Geschichte in Gefühl und Körper leben Rasse, Rassismus und Antisemitismus fort. In den inneren Kolonien in Ost- und Mitteldeutschland sollten Rasse und Deutschsein erlernt werden. Die Innenkolonisation verband widersprüchliche Akteure: Völkische und Lebensreformer, aber auch Anarchisten und Zionisten verhandelten, wie die Siedlungsökonomie »neue Menschen« hervorbringen sollte. Völkische Siedlungsbewegte lernten durch »arteigene« Praktiken eine rassische Selbst- und Fremdwahrnehmung: »Deutsche Arbeit«, religiöse Riten, vegetarische Ernährung, Sport und (Runen)Gymnastik sollten sie arisch machen. Die Autorin zeigt, wie die Perspektive auf Körperlichkeit und Emotionen das Wechselverhältnis von Rasse, Rassismus und Antisemitismus sichtbar macht und dabei hilft, deren Kontinuitäten (an)greifbar zu machen.