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Trans. Gender und Race in einer Zeit unsicherer Identitäten

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  • 200 stron
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Im Sommer 2015, nach Caitlyn Jenners Bekanntmachung ihrer Identität als Transgender, wurde Rachel Dolezal, Präsidentin einer NAACP-Ortsgruppe, von ihren Eltern als weiß ‚geoutet‘. Dies führte zu einer intensiven Debatte über die Fluidität von Geschlecht und Rasse. Während Jenner als Frau anerkannt wurde, stellte sich die Frage, ob Dolezal sich ebenso als schwarz identifizieren konnte. Roger Brubaker untersucht die umstrittene Verbindung von „transgender“ und „transracial“ und zeigt, wie Geschlecht und Rasse, die lange als stabil und angeboren galten, zunehmend als wandelbar und wählbar betrachtet werden. Transgender-Identitäten haben sich schnell im Mainstream etabliert, während die Grenzen der Ethnizität und Rasse verschwommen sind. Trotz der biologischen Grundlage von Geschlecht wird die Wahl oder Änderung von Geschlecht oder Gender weitgehend akzeptiert, während Dolezals Anspruch auf schwarze Identität kaum Anerkennung fand. Die Fluidität racialer Identitäten nimmt zu, da Abstammung zunehmend als gemischt verstanden wird. Brubaker betrachtet Rasse und Ethnizität durch die Linse der Transgender-Erfahrung und hebt die Formbarkeit und Kontingenz dieser Kategorien hervor. In einer Zeit, in der Geschlecht und Rasse neu definiert werden, bietet das Buch neue Perspektiven auf Identität.

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Trans. Gender und Race in einer Zeit unsicherer Identitäten, Rogers Brubaker

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Trans. Gender und Race in einer Zeit unsicherer Identitäten
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
200
ISBN10
3907236513
ISBN13
9783907236512
Seria
Tagi
Opis
Im Sommer 2015, nach Caitlyn Jenners Bekanntmachung ihrer Identität als Transgender, wurde Rachel Dolezal, Präsidentin einer NAACP-Ortsgruppe, von ihren Eltern als weiß ‚geoutet‘. Dies führte zu einer intensiven Debatte über die Fluidität von Geschlecht und Rasse. Während Jenner als Frau anerkannt wurde, stellte sich die Frage, ob Dolezal sich ebenso als schwarz identifizieren konnte. Roger Brubaker untersucht die umstrittene Verbindung von „transgender“ und „transracial“ und zeigt, wie Geschlecht und Rasse, die lange als stabil und angeboren galten, zunehmend als wandelbar und wählbar betrachtet werden. Transgender-Identitäten haben sich schnell im Mainstream etabliert, während die Grenzen der Ethnizität und Rasse verschwommen sind. Trotz der biologischen Grundlage von Geschlecht wird die Wahl oder Änderung von Geschlecht oder Gender weitgehend akzeptiert, während Dolezals Anspruch auf schwarze Identität kaum Anerkennung fand. Die Fluidität racialer Identitäten nimmt zu, da Abstammung zunehmend als gemischt verstanden wird. Brubaker betrachtet Rasse und Ethnizität durch die Linse der Transgender-Erfahrung und hebt die Formbarkeit und Kontingenz dieser Kategorien hervor. In einer Zeit, in der Geschlecht und Rasse neu definiert werden, bietet das Buch neue Perspektiven auf Identität.