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Postmigrant turn

Postmigration als kulturwissenschaftliche Analysekategorie

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Der Band initiiert eine Debatte über den ‚Postmigrant Turn‘ und dessen Nutzung als Analysekategorie in kulturwissenschaftlichen Untersuchungen. Ziel ist es, marginalisierte künstlerische Praktiken und Stimmen sichtbarer zu machen und kritische sowie produktive Diskussionen im Kontext von Postmigration zu fördern. Dabei sollen auch Stimmen Gehör finden, die sich außerhalb des akademischen Raums als ‚postmigrantisch‘ identifizieren und stärker in wissenschaftliche Diskurse integriert werden sollten. Ähnlich der postkolonialen Perspektive wird die postmigrantische Linse zur Analyse gesellschaftlicher (Macht-)Strukturen verwendet. Zudem wird aus der Critical-Whiteness-Forschung heraus ein Beitrag zur Anerkennung von strukturellem und institutionellem Rassismus geleistet, wobei die Diskurshoheiten einer weißen Dominanzgesellschaft hinterfragt werden. In den letzten Jahren haben sich zunehmend Autor*innen, Künstler*innen und Kollektive des Begriffs der Postmigration bedient, teils als Selbstbeschreibung und teils als aktivistische Positionierung. Eine umfassende theoretische Reflexion über die Verwendung des Begriffs ist eine zentrale Aufgabe der Kulturwissenschaft im 21. Jahrhundert. Die zentralen Fragen des Bandes betreffen die Bedeutung des Postmigrant Turn, die Fokussierung auf bestimmte Gegenstände und die bereitgestellten Analysemerkmale. Die exemplarischen Untersuchungen sollen einen Perspektivwechsel und eine Diskursverschie

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Postmigrant turn, Rahel Cramer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Postmigrant turn
Podtytuł
Postmigration als kulturwissenschaftliche Analysekategorie
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
ISBN10
3958084125
ISBN13
9783958084124
Seria
Tagi
Opis
Der Band initiiert eine Debatte über den ‚Postmigrant Turn‘ und dessen Nutzung als Analysekategorie in kulturwissenschaftlichen Untersuchungen. Ziel ist es, marginalisierte künstlerische Praktiken und Stimmen sichtbarer zu machen und kritische sowie produktive Diskussionen im Kontext von Postmigration zu fördern. Dabei sollen auch Stimmen Gehör finden, die sich außerhalb des akademischen Raums als ‚postmigrantisch‘ identifizieren und stärker in wissenschaftliche Diskurse integriert werden sollten. Ähnlich der postkolonialen Perspektive wird die postmigrantische Linse zur Analyse gesellschaftlicher (Macht-)Strukturen verwendet. Zudem wird aus der Critical-Whiteness-Forschung heraus ein Beitrag zur Anerkennung von strukturellem und institutionellem Rassismus geleistet, wobei die Diskurshoheiten einer weißen Dominanzgesellschaft hinterfragt werden. In den letzten Jahren haben sich zunehmend Autor*innen, Künstler*innen und Kollektive des Begriffs der Postmigration bedient, teils als Selbstbeschreibung und teils als aktivistische Positionierung. Eine umfassende theoretische Reflexion über die Verwendung des Begriffs ist eine zentrale Aufgabe der Kulturwissenschaft im 21. Jahrhundert. Die zentralen Fragen des Bandes betreffen die Bedeutung des Postmigrant Turn, die Fokussierung auf bestimmte Gegenstände und die bereitgestellten Analysemerkmale. Die exemplarischen Untersuchungen sollen einen Perspektivwechsel und eine Diskursverschie