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Aus der Zwischenwelt

Ein Leben auf der Flucht vor dem deutschen Staat

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26 Jahre lang flieht Bernd Heidbreder vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden, die ihm vorwerfen, 1995 in Berlin einen Anschlag auf den Ausbau eines alten DDR-Gefängnisses geplant zu haben. Nach einem misslungenen Versuch setzt er sich ab und lebt viele Jahre in der Illegalität, bis er 2014 in Mérida, Venezuela, verhaftet wird. Nach zwei Jahren wird er entlassen, da eine Auslieferung nach Deutschland abgelehnt wird. Doch die brutalen Haftbedingungen hinterlassen ihre Spuren: Bernd wird krank und stirbt 2021. Tragischerweise stehlen die Angestellten des Beerdigungsinstituts das Geld, das seine Angehörigen ihm für den Fährmann Charon hinterlegt hatten, um ihn ins Jenseits zu bringen. Nun ist Bernd in der „Zwischenwelt“ gefangen und wandert am Ufer des Totenflusses entlang, wo er auf andere Gestrandete trifft, die ebenfalls nicht übersetzen können oder wollen. Um die Zeit zu vertreiben, erzählt er ihnen seine Geschichte: von seinem Kontakt zu Autonomen in Berlin, seinem Engagement in deren Kreisen, seinem Widerstand gegen die aufkommenden Nazis und dem Gefühl der Zugehörigkeit zu einem Kollektiv, in dem individuelle Interessen mit denen der Gemeinschaft verschmelzen. Inmitten eines aufregenden und gefährlichen Lebens findet Bernd auch die Liebe.

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Aus der Zwischenwelt, Bernd Heidbreder

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Aus der Zwischenwelt
Podtytuł
Ein Leben auf der Flucht vor dem deutschen Staat
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
ISBN10
3897711885
ISBN13
9783897711884
Seria
Tagi
Opis
26 Jahre lang flieht Bernd Heidbreder vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden, die ihm vorwerfen, 1995 in Berlin einen Anschlag auf den Ausbau eines alten DDR-Gefängnisses geplant zu haben. Nach einem misslungenen Versuch setzt er sich ab und lebt viele Jahre in der Illegalität, bis er 2014 in Mérida, Venezuela, verhaftet wird. Nach zwei Jahren wird er entlassen, da eine Auslieferung nach Deutschland abgelehnt wird. Doch die brutalen Haftbedingungen hinterlassen ihre Spuren: Bernd wird krank und stirbt 2021. Tragischerweise stehlen die Angestellten des Beerdigungsinstituts das Geld, das seine Angehörigen ihm für den Fährmann Charon hinterlegt hatten, um ihn ins Jenseits zu bringen. Nun ist Bernd in der „Zwischenwelt“ gefangen und wandert am Ufer des Totenflusses entlang, wo er auf andere Gestrandete trifft, die ebenfalls nicht übersetzen können oder wollen. Um die Zeit zu vertreiben, erzählt er ihnen seine Geschichte: von seinem Kontakt zu Autonomen in Berlin, seinem Engagement in deren Kreisen, seinem Widerstand gegen die aufkommenden Nazis und dem Gefühl der Zugehörigkeit zu einem Kollektiv, in dem individuelle Interessen mit denen der Gemeinschaft verschmelzen. Inmitten eines aufregenden und gefährlichen Lebens findet Bernd auch die Liebe.