Bookbot

Der Gnadenstuhl als interkonfessionelles Zentralthema

Zum "propitiatorium" in den Konfessionen und Medien der Frühen Neuzeit

Parametry

  • 714 stron
  • 25 godzin czytania

Więcej o książce

Die Arbeit befasst sich in auslegungsgeschichtlicher Perspektive mit der in der Frühen Neuzeit äußerst prominent in Erscheinung tretenden Motivik des Gnadenstuhls, der Deckelplatte der alttestamentlichen Bundeslade. Ausgehend von der in Röm 3,25 erblickten Identifikation des Gnadenstuhls mit Christus kam es zu einer facettenreichen Entfaltung der Thematik in den Medien und Konfessionen der Frühen Neuzeit. Die intertestamentarisch geprägte Gnadenstuhl-Motivik diente dabei nicht nur zur bloßen Illustration theologischer Zusammenhänge, sondern trug vielmehr zur produktiven Durchdringung und Weiterentwicklung basaler Themen wie etwa der Bildtheologie, der Heiligenverehrung, des Gebets, der Rechtfertigung und des Gottesdienstes bei. Gleichzeitig kam der Thematik eine zentrale Stellung in der zeitgenössischen praxis pietatis zu. Sowohl in binnen- als auch in interkonfessionellen Debatten verhalf der Bezug auf die Gnadenstuhl-Thematik dazu, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, Konsens herbeizuführen oder Dissens zu präzisieren. So prägt das Bild des Gnadenstuhls einerseits die transkonfessionelle Frömmigkeits- und Meditationstheologie und -praxis in der Frühen Neuzeit und führt andererseits konfessionsspezifische Zentralanliegen vor Augen.

Zakup książki

Der Gnadenstuhl als interkonfessionelles Zentralthema, Jonathan Rehr

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Der Gnadenstuhl als interkonfessionelles Zentralthema
Podtytuł
Zum "propitiatorium" in den Konfessionen und Medien der Frühen Neuzeit
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
714
ISBN10
3110795574
ISBN13
9783110795578
Seria
Tagi
Opis
Die Arbeit befasst sich in auslegungsgeschichtlicher Perspektive mit der in der Frühen Neuzeit äußerst prominent in Erscheinung tretenden Motivik des Gnadenstuhls, der Deckelplatte der alttestamentlichen Bundeslade. Ausgehend von der in Röm 3,25 erblickten Identifikation des Gnadenstuhls mit Christus kam es zu einer facettenreichen Entfaltung der Thematik in den Medien und Konfessionen der Frühen Neuzeit. Die intertestamentarisch geprägte Gnadenstuhl-Motivik diente dabei nicht nur zur bloßen Illustration theologischer Zusammenhänge, sondern trug vielmehr zur produktiven Durchdringung und Weiterentwicklung basaler Themen wie etwa der Bildtheologie, der Heiligenverehrung, des Gebets, der Rechtfertigung und des Gottesdienstes bei. Gleichzeitig kam der Thematik eine zentrale Stellung in der zeitgenössischen praxis pietatis zu. Sowohl in binnen- als auch in interkonfessionellen Debatten verhalf der Bezug auf die Gnadenstuhl-Thematik dazu, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, Konsens herbeizuführen oder Dissens zu präzisieren. So prägt das Bild des Gnadenstuhls einerseits die transkonfessionelle Frömmigkeits- und Meditationstheologie und -praxis in der Frühen Neuzeit und führt andererseits konfessionsspezifische Zentralanliegen vor Augen.