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KSZ

Caroline Kryzecki

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Die Zeichnungen von Caroline Kryzecki (geb. 1979 in Wickede/Ruhr; lebt und arbeitet in Berlin) ähneln kalligrafischen Übungen mit Lineal und Kugelschreiber. Feine Linien in klassischen Kugelschreiberfarben füllen oft großformatige Blätter mit optisch flirrenden Mustern. Diese visualisieren konzeptuelle Appropriationen und Variationen einer ästhetischen Praxis, die aus einem Produktionsfehler, dem Moiré-Effekt, hervorging. Kryzecki transformiert diese digitale Fehlfunktion in eine analoge Produktionsmethode. Die auf Papier gezeichneten Strukturen sind das Ergebnis akribischer Planzeichnungen und intuitiver Arbeitsweisen. Wichtiger als die Wirkung ist die Konstruktionsweise, die die Künstlerin für komplexere Gitterstrukturen durch ein selbst entwickeltes Notationssystem, die sogenannten Codes, dokumentiert. Diese abstrakten Netzwerke evozierten stets soziale, psychologische und organische Dimensionen. Zudem verwandelt Kryzecki ihre großformatigen Zeichnungen in monumentale ortsspezifische Installationen. Die Monografie ist die erste umfassende Sammlung ihrer Kugelschreiberzeichnungen, die mittlerweile über 240 Werke umfasst und ihren Ursprung in einem sechsmonatigen Stipendienaufenthalt 2012 in Istanbul hat. Den Essay schrieb Eva Meyer-Hermann.

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KSZ, Caroline Kryzecki

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
KSZ
Podtytuł
Caroline Kryzecki
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3954765217
ISBN13
9783954765218
Seria
Tagi
Opis
Die Zeichnungen von Caroline Kryzecki (geb. 1979 in Wickede/Ruhr; lebt und arbeitet in Berlin) ähneln kalligrafischen Übungen mit Lineal und Kugelschreiber. Feine Linien in klassischen Kugelschreiberfarben füllen oft großformatige Blätter mit optisch flirrenden Mustern. Diese visualisieren konzeptuelle Appropriationen und Variationen einer ästhetischen Praxis, die aus einem Produktionsfehler, dem Moiré-Effekt, hervorging. Kryzecki transformiert diese digitale Fehlfunktion in eine analoge Produktionsmethode. Die auf Papier gezeichneten Strukturen sind das Ergebnis akribischer Planzeichnungen und intuitiver Arbeitsweisen. Wichtiger als die Wirkung ist die Konstruktionsweise, die die Künstlerin für komplexere Gitterstrukturen durch ein selbst entwickeltes Notationssystem, die sogenannten Codes, dokumentiert. Diese abstrakten Netzwerke evozierten stets soziale, psychologische und organische Dimensionen. Zudem verwandelt Kryzecki ihre großformatigen Zeichnungen in monumentale ortsspezifische Installationen. Die Monografie ist die erste umfassende Sammlung ihrer Kugelschreiberzeichnungen, die mittlerweile über 240 Werke umfasst und ihren Ursprung in einem sechsmonatigen Stipendienaufenthalt 2012 in Istanbul hat. Den Essay schrieb Eva Meyer-Hermann.