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Russlands Kapitalismus

Die Zukunft des »System Putin«

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  • 184 strony
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Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine, die mit zunehmender Härte und Zerstörung einhergeht. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Das „System Putin“ ist eine Autokratie, die auf einer rohstoffbasierten Wirtschaft und der Macht repressiver Staatsdienste beruht. Ein Großteil der russischen Bevölkerung akzeptiert dieses System. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 hob die Regierung von Boris Jelzin die Preisbindung fast aller Waren auf, was den Übergang zur Marktwirtschaft einleitete. Unter Putin wurden die politischen Machtverhältnisse neu geordnet, und der Prozess der Überwindung der sowjetischen Planökonomie setzte sich fort. Viele Russen erinnern sich an Putins erste Amtszeit als erfolgreich und sahen darin eine „echte Überwindung des Kommunismus“. Doch das russische Regime driftet zunehmend in eine Retropolitik mit tödlichen Zielen ab. Die Repression erreicht mit dem Krieg in der Ukraine ein neues Ausmaß. Während in den frühen 2010er-Jahren noch große Demonstrationen möglich waren, hat sich die Drohkulisse des Machtapparats unter Putin als effizient erwiesen. Einschüchterung und Angst prägen das Leben der Menschen, wodurch wirkungsvoller Widerstand unmöglich wird. Es existieren nur rudimentäre Ansätze einer Zivilgesellschaft.

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Russlands Kapitalismus, Felix Jaitner

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Russlands Kapitalismus
Podtytuł
Die Zukunft des »System Putin«
Język
niemiecki
Wydawca
VSA Verlag
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
184
ISBN10
3964881627
ISBN13
9783964881625
Seria
Tagi
Opis
Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine, die mit zunehmender Härte und Zerstörung einhergeht. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Das „System Putin“ ist eine Autokratie, die auf einer rohstoffbasierten Wirtschaft und der Macht repressiver Staatsdienste beruht. Ein Großteil der russischen Bevölkerung akzeptiert dieses System. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 hob die Regierung von Boris Jelzin die Preisbindung fast aller Waren auf, was den Übergang zur Marktwirtschaft einleitete. Unter Putin wurden die politischen Machtverhältnisse neu geordnet, und der Prozess der Überwindung der sowjetischen Planökonomie setzte sich fort. Viele Russen erinnern sich an Putins erste Amtszeit als erfolgreich und sahen darin eine „echte Überwindung des Kommunismus“. Doch das russische Regime driftet zunehmend in eine Retropolitik mit tödlichen Zielen ab. Die Repression erreicht mit dem Krieg in der Ukraine ein neues Ausmaß. Während in den frühen 2010er-Jahren noch große Demonstrationen möglich waren, hat sich die Drohkulisse des Machtapparats unter Putin als effizient erwiesen. Einschüchterung und Angst prägen das Leben der Menschen, wodurch wirkungsvoller Widerstand unmöglich wird. Es existieren nur rudimentäre Ansätze einer Zivilgesellschaft.