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Im Mittelpunkt dieser Untersuchung zur Agamemnon-Tragödie des Aischylos steht die Frage, welche Strategien vom Dichter eingesetzt werden, um Sympathie oder Antipathie gegenüber einer Dramenfigur zu erzeugen, und wie sich die Sympathielenkung nach möglichst objektivierbaren Kriterien analysieren lässt. Dafür werden im Methodenkapitel die Theorie der Sympathielenkung im Drama und die Sprechakttheorie nach Austin und Searle verknüpft und für die attische Tragödie fruchtbar gemacht. Das anschließende Close Reading der ersten Orestie-Tragödie zeigt, dass der pragmatische Interpretationsansatz nicht nur zu neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Sprachgestaltung, die Redestrategien und die Handlungsmotivation der Hauptfiguren Agamemnon und Klytaimestra führt, sondern auch als sinnvolle Ergänzung für die Analyse der performativen Sprache des antiken Dramas insgesamt genutzt werden kann.
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Sympathielenkung in der griechischen Tragödie, Henrik Vollbracht
- Język
- Rok wydania
- 2023
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- Tytuł
- Sympathielenkung in der griechischen Tragödie
- Podtytuł
- Performativität und Sprachgestaltung in Aischylos' Agamemnon
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Henrik Vollbracht
- Wydawca
- Narr
- Rok wydania
- 2023
- ISBN10
- 3823385666
- ISBN13
- 9783823385660
- Seria
- Tagi
- Opis
- Im Mittelpunkt dieser Untersuchung zur Agamemnon-Tragödie des Aischylos steht die Frage, welche Strategien vom Dichter eingesetzt werden, um Sympathie oder Antipathie gegenüber einer Dramenfigur zu erzeugen, und wie sich die Sympathielenkung nach möglichst objektivierbaren Kriterien analysieren lässt. Dafür werden im Methodenkapitel die Theorie der Sympathielenkung im Drama und die Sprechakttheorie nach Austin und Searle verknüpft und für die attische Tragödie fruchtbar gemacht. Das anschließende Close Reading der ersten Orestie-Tragödie zeigt, dass der pragmatische Interpretationsansatz nicht nur zu neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Sprachgestaltung, die Redestrategien und die Handlungsmotivation der Hauptfiguren Agamemnon und Klytaimestra führt, sondern auch als sinnvolle Ergänzung für die Analyse der performativen Sprache des antiken Dramas insgesamt genutzt werden kann.