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Franz Petry: Der soziale Gehalt der Marxschen Werttheorie

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Franz Petrys 1916 erschienene Abhandlung zum sozialen Gehalt der Marxschen Werttheorie widmet sich mit bemerkenswerter Klarheit der systematischen Bedeutung des Marxschen Wertbegriffs für die philosophische Analyse wirtschaftlicher Kooperation und der korrespondierenden gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Abhandlung macht über diesen zentralen Begriff des Werts die Marxsche Sozialtheorie insgesamt und deren Konzeptionalisierung ökonomischer Geltungsrelationen zum Gegenstand. Petrys Auseinandersetzung ist von besonderem Interesse, insofern sie noch vor der Kanonisierung der Marxrezeption in den 1920er Jahren erfolgt, weshalb sie von den für diese Zeit zunehmend prägenden ideologischen Interventionen und politischen Abhängigkeiten weitgehend unbeeinflusst ist. Petry formuliert seine kritische Analyse weder aus einer dezidiert liberalen Perspektive noch von einem marxistischen Standpunkt, sondern ist vielmehr unter Rückgriff auf Positionen von Riehl und Rickert vordringlich durch die Grundannahmen der neukantianischen Wissenschaftstheorie geprägt.

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Franz Petry: Der soziale Gehalt der Marxschen Werttheorie, Simon Derpmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Franz Petry: Der soziale Gehalt der Marxschen Werttheorie
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
3957432804
ISBN13
9783957432803
Seria
Tagi
Opis
Franz Petrys 1916 erschienene Abhandlung zum sozialen Gehalt der Marxschen Werttheorie widmet sich mit bemerkenswerter Klarheit der systematischen Bedeutung des Marxschen Wertbegriffs für die philosophische Analyse wirtschaftlicher Kooperation und der korrespondierenden gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Abhandlung macht über diesen zentralen Begriff des Werts die Marxsche Sozialtheorie insgesamt und deren Konzeptionalisierung ökonomischer Geltungsrelationen zum Gegenstand. Petrys Auseinandersetzung ist von besonderem Interesse, insofern sie noch vor der Kanonisierung der Marxrezeption in den 1920er Jahren erfolgt, weshalb sie von den für diese Zeit zunehmend prägenden ideologischen Interventionen und politischen Abhängigkeiten weitgehend unbeeinflusst ist. Petry formuliert seine kritische Analyse weder aus einer dezidiert liberalen Perspektive noch von einem marxistischen Standpunkt, sondern ist vielmehr unter Rückgriff auf Positionen von Riehl und Rickert vordringlich durch die Grundannahmen der neukantianischen Wissenschaftstheorie geprägt.