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Aus dem Geiste der Bewegung geboren

Das Moskauer Kammertheater von Aleksandr Tairov im Spannungsfeld zwischen Russland und dem Westen

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  • 440 stron
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Aleksandr Tairov (1885-1950) war eine der Schlüsselfiguren der russischen und europäischen historischen Theateravantgarde und künstlerischer Leiter des Moskauer Kammertheaters. Seine theaterpraktische Arbeit und sein innovatives theaterästhetisches Gedankengut sind Gegenstand der vorliegenden Studie. Der Band führt anhand des umfangreichen Archivmaterials durch alle Phasen des Schaffens des „russische[n] Reinhardt“: vom Gründungsjahr seiner Bühne, 1914, bis zu ihrer Auflösung per Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei im Jahre 1949. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die szenische Umsetzung von Tairovs Konzept des „synthetischen“ Schauspielers, einem virtuosen Komödianten, der auf der Bühne als Tragöde, Tänzer, Akrobat, Clown und Sänger agieren kann. Die eigentümliche Theaterästhetik Tairovs ist ganz auf den Mimen zugeschnitten, dessen Körper wie eine Stradivari „zur Wiedergabe komplizierter Tongebilde“ geeignet sein sollte. Die Studie verortet diese Ästhetik in der russischen und westeuropäischen Theaterlandschaft der 1920er und 1930er Jahre und kontextualisiert sie in den zeitgenössischen kulturpolitischen Entwicklungen Russlands und Westeuropas.

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Aus dem Geiste der Bewegung geboren, Swetlana Lukanitschewa

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aus dem Geiste der Bewegung geboren
Podtytuł
Das Moskauer Kammertheater von Aleksandr Tairov im Spannungsfeld zwischen Russland und dem Westen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
440
ISBN10
3412526347
ISBN13
9783412526344
Seria
Opis
Aleksandr Tairov (1885-1950) war eine der Schlüsselfiguren der russischen und europäischen historischen Theateravantgarde und künstlerischer Leiter des Moskauer Kammertheaters. Seine theaterpraktische Arbeit und sein innovatives theaterästhetisches Gedankengut sind Gegenstand der vorliegenden Studie. Der Band führt anhand des umfangreichen Archivmaterials durch alle Phasen des Schaffens des „russische[n] Reinhardt“: vom Gründungsjahr seiner Bühne, 1914, bis zu ihrer Auflösung per Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei im Jahre 1949. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die szenische Umsetzung von Tairovs Konzept des „synthetischen“ Schauspielers, einem virtuosen Komödianten, der auf der Bühne als Tragöde, Tänzer, Akrobat, Clown und Sänger agieren kann. Die eigentümliche Theaterästhetik Tairovs ist ganz auf den Mimen zugeschnitten, dessen Körper wie eine Stradivari „zur Wiedergabe komplizierter Tongebilde“ geeignet sein sollte. Die Studie verortet diese Ästhetik in der russischen und westeuropäischen Theaterlandschaft der 1920er und 1930er Jahre und kontextualisiert sie in den zeitgenössischen kulturpolitischen Entwicklungen Russlands und Westeuropas.