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Aeneas als Held und Erzähler

Zur narrativen Gestaltung von Vergils Aeneis

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  • 424 strony
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Dem Troianer Aeneas ist es vom Schicksal bestimmt, nach Italien zu ziehen und ein Urahn der Römer zu werden. In Vergils Aeneis trifft er die Entscheidung, Troia zu verlassen, erst spät – zu spät, wie manche kritisieren. Aber solche Kritik übergeht die Figurenperspektive: Anders als das Lesepublikum des Epos und anders als der für Dido vom Untergang Troias erzählende Aeneas kennt der in Troia kämpfende Aeneas die eigene Bestimmung noch nicht. Dieses Buch ist eine Annäherung an die Aeneis als Erzähltext. Es stellt – unter steter Berücksichtigung der unterschiedlichen epistemischen Perspektiven – die narrative Kohärenz des Epos heraus. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Erzählung der Hauptfigur in den Büchern 2–3, und hier insbesondere die Schilderung der letzten Stunden von Troia in Buch 2. Neu diskutiert werden dabei unter anderem Figurenrede und Gleichnisse als markante Formen epischer Textgestaltung, pietas, die fata, die Funktion der Venus sowie die umstrittene Helena-Szene.

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Aeneas als Held und Erzähler, Ruth Monreal

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aeneas als Held und Erzähler
Podtytuł
Zur narrativen Gestaltung von Vergils Aeneis
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
424
ISBN10
3525311478
ISBN13
9783525311479
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Dem Troianer Aeneas ist es vom Schicksal bestimmt, nach Italien zu ziehen und ein Urahn der Römer zu werden. In Vergils Aeneis trifft er die Entscheidung, Troia zu verlassen, erst spät – zu spät, wie manche kritisieren. Aber solche Kritik übergeht die Figurenperspektive: Anders als das Lesepublikum des Epos und anders als der für Dido vom Untergang Troias erzählende Aeneas kennt der in Troia kämpfende Aeneas die eigene Bestimmung noch nicht. Dieses Buch ist eine Annäherung an die Aeneis als Erzähltext. Es stellt – unter steter Berücksichtigung der unterschiedlichen epistemischen Perspektiven – die narrative Kohärenz des Epos heraus. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Erzählung der Hauptfigur in den Büchern 2–3, und hier insbesondere die Schilderung der letzten Stunden von Troia in Buch 2. Neu diskutiert werden dabei unter anderem Figurenrede und Gleichnisse als markante Formen epischer Textgestaltung, pietas, die fata, die Funktion der Venus sowie die umstrittene Helena-Szene.