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Wo die Fremde beginnt

Über Identität in der fragilen Gegenwart

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  • 158 stron
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Fremdheit ist ein Phänomen, das die Journalistin Elisabeth Wellershaus seit ihrer Kindheit aus den Zuschreibungen anderer kennt. In ihrem Buch zeigt sie, wie viel komplexer und bereichernder die Fremde selbst wahrgenommen wird und warum sie uns verbindet. Aufgewachsen in Hamburg-Volksdorf mit weißen Großeltern und Mutter, hat sie als Schwarze Deutsche zwischen Hamburg, Malaga und den Lebenswelten ihrer Eltern die Fremdheit als komplexes Konstrukt erfahren. Nach Studienjahren in London lebt sie heute als Journalistin in einem gentrifizierten Berliner Stadtteil und gehört zur privilegierten Mittelschicht. Einfache Zugehörigkeitsnarrative greifen für sie nicht mehr. Sie untersucht Kontexte, in denen Fremdheit nicht sofort erkennbar ist: in Freundschaften, Arbeitsbeziehungen, Nachbarschaften und der Familie. Wellershaus erzählt von unentschlossenen Biografien und komplexen Identitäten und verknüpft die Wahrnehmungen anderer mit ihren eigenen. Auf diese Weise erweitert sie die identitätspolitischen Perspektiven der Gegenwart. Ihr Werk beleuchtet die vielfältigen Formen von Ausgrenzung in einer superdiversen Gesellschaft und was uns dennoch zusammenhält. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023, richtet sich das Buch an Leser:innen, die an den Themen von Rassismus und Identität interessiert sind.

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Wo die Fremde beginnt, Elisabeth Wellershaus

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wo die Fremde beginnt
Podtytuł
Über Identität in der fragilen Gegenwart
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
158
ISBN10
3406799329
ISBN13
9783406799327
Seria
Ocena
3,4 z 5
Opis
Fremdheit ist ein Phänomen, das die Journalistin Elisabeth Wellershaus seit ihrer Kindheit aus den Zuschreibungen anderer kennt. In ihrem Buch zeigt sie, wie viel komplexer und bereichernder die Fremde selbst wahrgenommen wird und warum sie uns verbindet. Aufgewachsen in Hamburg-Volksdorf mit weißen Großeltern und Mutter, hat sie als Schwarze Deutsche zwischen Hamburg, Malaga und den Lebenswelten ihrer Eltern die Fremdheit als komplexes Konstrukt erfahren. Nach Studienjahren in London lebt sie heute als Journalistin in einem gentrifizierten Berliner Stadtteil und gehört zur privilegierten Mittelschicht. Einfache Zugehörigkeitsnarrative greifen für sie nicht mehr. Sie untersucht Kontexte, in denen Fremdheit nicht sofort erkennbar ist: in Freundschaften, Arbeitsbeziehungen, Nachbarschaften und der Familie. Wellershaus erzählt von unentschlossenen Biografien und komplexen Identitäten und verknüpft die Wahrnehmungen anderer mit ihren eigenen. Auf diese Weise erweitert sie die identitätspolitischen Perspektiven der Gegenwart. Ihr Werk beleuchtet die vielfältigen Formen von Ausgrenzung in einer superdiversen Gesellschaft und was uns dennoch zusammenhält. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023, richtet sich das Buch an Leser:innen, die an den Themen von Rassismus und Identität interessiert sind.