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Zumutung Demokratie

Ein Essay

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  • 189 stron
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Demokratie erfordert Gemeinschaft, da sie auf der Bereitschaft jedes Einzelnen basiert, sich mit anderen zu einem Gemeinwesen zusammenzuschließen. In der heutigen Zeit scheint diese grundlegende Voraussetzung gefährdeter denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger beleuchtet die Herausforderungen und Versprechen, die im „Wir“ der Demokratie liegen, und wie diese sowohl als Regierungsform als auch als Lebensweise dem Zusammenfinden und Auseinanderdriften der Individuen begegnet. Jean-Paul Sartre bemerkte, dass „die Hölle die Anderen sind“. Die Demokratie als Staatsform bringt nicht nur das Versprechen politischer Freiheit, sondern auch die Herausforderung mit sich, die „Anderen“ mit ihren unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen zu ertragen. Aktuelle innere Widerstände in demokratischen Systemen verdeutlichen, dass diese Herausforderung zunehmend als unerträglich empfunden wird. Die gegenwärtige Krise der Demokratie ist somit auch eine Krise der Gemeinschaft und des Einanderaushaltens. Woher kommt der Verlust des Vertrauens in die Demokratie? Dieser Debattenbeitrag thematisiert die Notwendigkeit sozialer Interaktion und beleuchtet die Krise unserer Gemeinschaft.

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Zumutung Demokratie, Sophie Schönberger

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zumutung Demokratie
Podtytuł
Ein Essay
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
189
ISBN10
3406800084
ISBN13
9783406800085
Seria
Tagi
Opis
Demokratie erfordert Gemeinschaft, da sie auf der Bereitschaft jedes Einzelnen basiert, sich mit anderen zu einem Gemeinwesen zusammenzuschließen. In der heutigen Zeit scheint diese grundlegende Voraussetzung gefährdeter denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger beleuchtet die Herausforderungen und Versprechen, die im „Wir“ der Demokratie liegen, und wie diese sowohl als Regierungsform als auch als Lebensweise dem Zusammenfinden und Auseinanderdriften der Individuen begegnet. Jean-Paul Sartre bemerkte, dass „die Hölle die Anderen sind“. Die Demokratie als Staatsform bringt nicht nur das Versprechen politischer Freiheit, sondern auch die Herausforderung mit sich, die „Anderen“ mit ihren unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen zu ertragen. Aktuelle innere Widerstände in demokratischen Systemen verdeutlichen, dass diese Herausforderung zunehmend als unerträglich empfunden wird. Die gegenwärtige Krise der Demokratie ist somit auch eine Krise der Gemeinschaft und des Einanderaushaltens. Woher kommt der Verlust des Vertrauens in die Demokratie? Dieser Debattenbeitrag thematisiert die Notwendigkeit sozialer Interaktion und beleuchtet die Krise unserer Gemeinschaft.