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Die Insel

Ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas

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Franziska Grillmeiers Aufzeichnungen bieten einen eindringlichen Einblick in den Alltag an Europas Grenzen und dokumentieren die systematischen Rechtsbrüche, die dort täglich geschehen. Sie schildert bewegend die Ausgrenzung der Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Europa und die unmenschliche Realität an den Außengrenzen der EU. 2018 zog Grillmeier auf die griechische Insel Lesvos, wo sich das größte Fluchtlager Europas befand. Ihr Buch beleuchtet die Momente zwischen den Schlagzeilen und taucht tief in die Lebenswirklichkeit der Geflüchteten ein, die nach ihrer Ankunft erneut Traumatisierungen erleiden müssen. Sie besucht Moria, die Hafenstadt und weitere europäische Grenzorte, an denen ähnliche Ausgrenzungsmechanismen wirken. Im Zentrum stehen die Geflüchteten selbst, deren Lebenswege und Geschichten in zahlreichen Gesprächen erzählt werden. Grillmeier reflektiert, wie das Lagerleben die Menschen verändert und wie das Inselleben sie selbst beeinflusst. Während sie als Beobachterin frei kommen und gehen kann, endet für die Geflüchteten die Erzählung eines offenen Europas. Die Kriminalisierung humanitärer Hilfe, der Abbau der Pressefreiheit und der Zynismus der Politik in Brüssel und Athen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. Durch ihre stillen, eindringlichen Begegnungen zeichnet Grillmeier ein erschütterndes Bild der Menschenrechtsverletzungen an den Rändern der Europäischen Union.

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Die Insel, Franziska Grillmeier

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Insel
Podtytuł
Ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
220
ISBN10
3406799388
ISBN13
9783406799389
Seria
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
Franziska Grillmeiers Aufzeichnungen bieten einen eindringlichen Einblick in den Alltag an Europas Grenzen und dokumentieren die systematischen Rechtsbrüche, die dort täglich geschehen. Sie schildert bewegend die Ausgrenzung der Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Europa und die unmenschliche Realität an den Außengrenzen der EU. 2018 zog Grillmeier auf die griechische Insel Lesvos, wo sich das größte Fluchtlager Europas befand. Ihr Buch beleuchtet die Momente zwischen den Schlagzeilen und taucht tief in die Lebenswirklichkeit der Geflüchteten ein, die nach ihrer Ankunft erneut Traumatisierungen erleiden müssen. Sie besucht Moria, die Hafenstadt und weitere europäische Grenzorte, an denen ähnliche Ausgrenzungsmechanismen wirken. Im Zentrum stehen die Geflüchteten selbst, deren Lebenswege und Geschichten in zahlreichen Gesprächen erzählt werden. Grillmeier reflektiert, wie das Lagerleben die Menschen verändert und wie das Inselleben sie selbst beeinflusst. Während sie als Beobachterin frei kommen und gehen kann, endet für die Geflüchteten die Erzählung eines offenen Europas. Die Kriminalisierung humanitärer Hilfe, der Abbau der Pressefreiheit und der Zynismus der Politik in Brüssel und Athen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. Durch ihre stillen, eindringlichen Begegnungen zeichnet Grillmeier ein erschütterndes Bild der Menschenrechtsverletzungen an den Rändern der Europäischen Union.