Bookbot

Serienwelten und Sozialstruktur

Verhandlungen sozialer Ungleichheit in kontemporären Serienformaten

Parametry

  • 648 stron
  • 23 godziny czytania

Więcej o książce

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Fernsehserien, oftmals unter dem Begriff des „Quality TV“ firmierend, eine merkliche kulturelle Aufwertung erfahren. Während der Großteil der Studien den – auch transnational zu verzeichnenden – Erfolg dieser Formate vor allem in ihren narrativen und (audio-)visuellen Innovationen verortet, widmet sich dieser Band der intensiveren Verhandlung des Sozialen in der Serie. Demzufolge besteht ein weiterer bedeutender Faktor für die gestiegene Attraktion von Fernsehserien im detaillierten sozialstrukturellen Aufbau der Seriengesellschaften, in welche die Figuren und ihre Handlungen tief, stimmig und vielschichtig eingebettet sind. Dies lässt die Serienwelt als Ganzes realistischer wirken und sorgt so für eine engere Anbindung an die Alltagskultur ihrer Publika. Ausgehend von diesen Prämissen und auf Basis etablierter Konzeptionen sozialer Ungleichheit wird ein theoretischer wie methodischer Zugang für eine filmsoziologische Analyse sowohl des Sozialraums der Serienwelt als auch der Praxis der darin auftretenden Figuren entwickelt. Die exemplarische Anwendung auf die erste Staffel der Anthologieserie True Detective illustriert die Ausprägungen eines neuen sozialen Realismus, der sich auch in den Publikumsreaktionen auf die einzelnen Episoden niederschlägt.

Zakup książki

Serienwelten und Sozialstruktur, Jan Weckwerth

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Serienwelten und Sozialstruktur
Podtytuł
Verhandlungen sozialer Ungleichheit in kontemporären Serienformaten
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
648
ISBN10
3658401605
ISBN13
9783658401603
Seria
Tagi
Opis
In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Fernsehserien, oftmals unter dem Begriff des „Quality TV“ firmierend, eine merkliche kulturelle Aufwertung erfahren. Während der Großteil der Studien den – auch transnational zu verzeichnenden – Erfolg dieser Formate vor allem in ihren narrativen und (audio-)visuellen Innovationen verortet, widmet sich dieser Band der intensiveren Verhandlung des Sozialen in der Serie. Demzufolge besteht ein weiterer bedeutender Faktor für die gestiegene Attraktion von Fernsehserien im detaillierten sozialstrukturellen Aufbau der Seriengesellschaften, in welche die Figuren und ihre Handlungen tief, stimmig und vielschichtig eingebettet sind. Dies lässt die Serienwelt als Ganzes realistischer wirken und sorgt so für eine engere Anbindung an die Alltagskultur ihrer Publika. Ausgehend von diesen Prämissen und auf Basis etablierter Konzeptionen sozialer Ungleichheit wird ein theoretischer wie methodischer Zugang für eine filmsoziologische Analyse sowohl des Sozialraums der Serienwelt als auch der Praxis der darin auftretenden Figuren entwickelt. Die exemplarische Anwendung auf die erste Staffel der Anthologieserie True Detective illustriert die Ausprägungen eines neuen sozialen Realismus, der sich auch in den Publikumsreaktionen auf die einzelnen Episoden niederschlägt.