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Auf uns gestellt

Armutsklasse, Trauma und Solidarität

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  • 256 stron
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Im aktuellen Diskurs über Klasse und Klassismus wird das Milieu von D Hunter nicht thematisiert. 1979 oder 1980 geboren, wächst er in einer Familie von Irish Travellers in Nottingham auf. In seiner Jugend überlebt er als minderjähriger Sexarbeiter, Drogenkurier und Dieb, und wird sowohl Opfer als auch Täter extremer Gewalt, was ihn in Gefängnisse und Psychiatrien führt. Mit Mitte zwanzig beginnt er zu lesen und reflektiert seine Lebensumstände politisch. Das Buch thematisiert Traumata, Klasse und Identität sowie die Gewalt des weißen Kapitalismus gegenüber sozial marginalisierten Menschen, die als überflüssig gelten. Hunter schreibt schonungslos über seinen Großvater, der ihn vergewaltigt hat, seine Freundin, mit der er ein Junkie-Leben führt, seinen brutalen, rassistischen Vater und seine psychisch kranke Mutter, die ihn ausbeutet. Auch die Solidarität seiner Freunde wird thematisiert. Diese Menschen werden für ihre Armut verantwortlich gemacht und erfahren durch staatliche „Fürsorge“ sowie das Gefängnis- und Psychiatriesystem erneut Gewalt. Mit beeindruckender Klarheit verbindet Hunter seine Erfahrungen mit radikaler Theorie und Praxis, um eine solidarische Community-Arbeit und abolitionistische Ansätze zu fördern, die sich gegen Staat und Gefängnissystem richten.

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Auf uns gestellt, D. Hunter

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Auf uns gestellt
Podtytuł
Armutsklasse, Trauma und Solidarität
Język
niemiecki
Autorzy
D. Hunter
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3960543182
ISBN13
9783960543183
Seria
Tagi
Ocena
4,25 z 5
Opis
Im aktuellen Diskurs über Klasse und Klassismus wird das Milieu von D Hunter nicht thematisiert. 1979 oder 1980 geboren, wächst er in einer Familie von Irish Travellers in Nottingham auf. In seiner Jugend überlebt er als minderjähriger Sexarbeiter, Drogenkurier und Dieb, und wird sowohl Opfer als auch Täter extremer Gewalt, was ihn in Gefängnisse und Psychiatrien führt. Mit Mitte zwanzig beginnt er zu lesen und reflektiert seine Lebensumstände politisch. Das Buch thematisiert Traumata, Klasse und Identität sowie die Gewalt des weißen Kapitalismus gegenüber sozial marginalisierten Menschen, die als überflüssig gelten. Hunter schreibt schonungslos über seinen Großvater, der ihn vergewaltigt hat, seine Freundin, mit der er ein Junkie-Leben führt, seinen brutalen, rassistischen Vater und seine psychisch kranke Mutter, die ihn ausbeutet. Auch die Solidarität seiner Freunde wird thematisiert. Diese Menschen werden für ihre Armut verantwortlich gemacht und erfahren durch staatliche „Fürsorge“ sowie das Gefängnis- und Psychiatriesystem erneut Gewalt. Mit beeindruckender Klarheit verbindet Hunter seine Erfahrungen mit radikaler Theorie und Praxis, um eine solidarische Community-Arbeit und abolitionistische Ansätze zu fördern, die sich gegen Staat und Gefängnissystem richten.