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Medizinische Selbstbestimmung in Alten- und Pflegeheimen

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Das vorliegende Werk beleuchtet das Recht auf Selbstbestimmung im Kontext medizinischer Behandlungen in Alten- und Pflegeheimen. Präventive Menschenrechtskontrollen zeigen, dass ältere Menschen häufig einer Fremdbestimmung ausgesetzt sind, was ihr Selbstbestimmungsrecht einschränkt. In diesen Einrichtungen ist oft eine Machtdisparität vorhanden, die diese Gefahr verstärkt. Der Rechtsrahmen für die Betreuung wird aus öffentlich-rechtlicher, zivilrechtlicher und strafrechtlicher Perspektive dargestellt. Insbesondere werden die Anforderungen an die informierte Einwilligung bei medizinischen Behandlungen und die Rechtmäßigkeit solcher Interventionen erörtert. Ein Augenmerk liegt auf den reformierten Vertretungsmodellen, die seit dem Inkrafttreten des 2. ErwSchG im Jahr 2018 für Personen mit eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit von Bedeutung sind. Die Modelle der Erwachsenenvertretung sowie die Möglichkeiten der Vorausplanung von Behandlungen, etwa durch Patientenverfügungen, werden behandelt. Neben einer Auswertung relevanter Literatur, Gesetzesmaterialien und Judikatur erfolgt eine umfassende Analyse der einfachgesetzlichen Normen im Hinblick auf die grundrechtlichen Gewährleistungen, wobei das Selbstbestimmungsrecht aus Art. 8 EMRK im Mittelpunkt steht.

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Medizinische Selbstbestimmung in Alten- und Pflegeheimen, Verena Maria Niedrist

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Medizinische Selbstbestimmung in Alten- und Pflegeheimen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3709703190
ISBN13
9783709703199
Seria
Opis
Das vorliegende Werk beleuchtet das Recht auf Selbstbestimmung im Kontext medizinischer Behandlungen in Alten- und Pflegeheimen. Präventive Menschenrechtskontrollen zeigen, dass ältere Menschen häufig einer Fremdbestimmung ausgesetzt sind, was ihr Selbstbestimmungsrecht einschränkt. In diesen Einrichtungen ist oft eine Machtdisparität vorhanden, die diese Gefahr verstärkt. Der Rechtsrahmen für die Betreuung wird aus öffentlich-rechtlicher, zivilrechtlicher und strafrechtlicher Perspektive dargestellt. Insbesondere werden die Anforderungen an die informierte Einwilligung bei medizinischen Behandlungen und die Rechtmäßigkeit solcher Interventionen erörtert. Ein Augenmerk liegt auf den reformierten Vertretungsmodellen, die seit dem Inkrafttreten des 2. ErwSchG im Jahr 2018 für Personen mit eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit von Bedeutung sind. Die Modelle der Erwachsenenvertretung sowie die Möglichkeiten der Vorausplanung von Behandlungen, etwa durch Patientenverfügungen, werden behandelt. Neben einer Auswertung relevanter Literatur, Gesetzesmaterialien und Judikatur erfolgt eine umfassende Analyse der einfachgesetzlichen Normen im Hinblick auf die grundrechtlichen Gewährleistungen, wobei das Selbstbestimmungsrecht aus Art. 8 EMRK im Mittelpunkt steht.