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Grenzland

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Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina existieren heute nicht mehr auf Landkarten. In diesem östlichen Gürtel Europas, zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden, die während des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig ermordet wurde. Die Geschichte Osteuropas ist geprägt von Unabhängigkeitsbestrebungen und dem fortwährenden Versuch von Imperien, diese Völker zu unterdrücken. Der aktuelle Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat diese schmerzhaften Erinnerungen wieder aufgeworfen. Diese Region war über Jahrhunderte das Zentrum des europäischen Judentums und erlebte immer wieder Verfolgungen. Jüdisches Leben hat hier entscheidend zur Entwicklung der östlichen Hälfte des Kontinents beigetragen, bevor es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig ausgelöscht wurde. Dennoch sind seine Spuren weiterhin sichtbar, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird wieder offen über sie gesprochen. Der Fotograf und Blogger Christian Herrmann hat in zahlreichen Reisen diesen Spuren nachgeforscht. Er fand verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder umgenutzte Synagogen und Hinweise auf jüdisches Erbe, das allmählich in neuen nationalen Narrativen seinen Platz findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.

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Grenzland, Christian Herrmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Grenzland
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
220
ISBN10
3867324255
ISBN13
9783867324250
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina existieren heute nicht mehr auf Landkarten. In diesem östlichen Gürtel Europas, zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden, die während des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig ermordet wurde. Die Geschichte Osteuropas ist geprägt von Unabhängigkeitsbestrebungen und dem fortwährenden Versuch von Imperien, diese Völker zu unterdrücken. Der aktuelle Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat diese schmerzhaften Erinnerungen wieder aufgeworfen. Diese Region war über Jahrhunderte das Zentrum des europäischen Judentums und erlebte immer wieder Verfolgungen. Jüdisches Leben hat hier entscheidend zur Entwicklung der östlichen Hälfte des Kontinents beigetragen, bevor es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig ausgelöscht wurde. Dennoch sind seine Spuren weiterhin sichtbar, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird wieder offen über sie gesprochen. Der Fotograf und Blogger Christian Herrmann hat in zahlreichen Reisen diesen Spuren nachgeforscht. Er fand verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder umgenutzte Synagogen und Hinweise auf jüdisches Erbe, das allmählich in neuen nationalen Narrativen seinen Platz findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.