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Ein ehrbarer Kaufmann?

Albert Schäfer, sein Unternehmen und die Stadt Hamburg 1933–1956

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Seit 1933 bestimmte Albert Schäfer die Unternehmenspolitik der Phoenix Gummiwerke AG. Während der nationalsozialistischen Herrschaft beinhaltete dies die Umstellung auf Kriegswirtschaft, die „Arisierung“ von Unternehmen, den Einsatz von Zwangsarbeiter: innen sowie die Beteiligung an der Ausbeutungspolitik in den besetzten Gebieten Europas. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs prägte Schäfer auch als langjähriger Präses der Handelskammer Hamburg die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Hamburg mit. Vielfache Ehrungen, die 1956 ihren Höhepunkt in der öffentlichen Inszenierung seines 75. Geburtstags und dem zu diesem Anlass wiederbegründeten Matthiae-Mahl fanden, ließen ihn auch selbst zum Gegenstand städtischer Erinnerungskultur und Geschichtspolitik werden. Das Bild vom Ehrbahren Kaufmann hatte darin einen zentralen Platz.

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Ein ehrbarer Kaufmann?, Sebastian Justke

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Ein ehrbarer Kaufmann?
Podtytuł
Albert Schäfer, sein Unternehmen und die Stadt Hamburg 1933–1956
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3863316878
ISBN13
9783863316877
Seria
Tagi
Opis
Seit 1933 bestimmte Albert Schäfer die Unternehmenspolitik der Phoenix Gummiwerke AG. Während der nationalsozialistischen Herrschaft beinhaltete dies die Umstellung auf Kriegswirtschaft, die „Arisierung“ von Unternehmen, den Einsatz von Zwangsarbeiter: innen sowie die Beteiligung an der Ausbeutungspolitik in den besetzten Gebieten Europas. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs prägte Schäfer auch als langjähriger Präses der Handelskammer Hamburg die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Hamburg mit. Vielfache Ehrungen, die 1956 ihren Höhepunkt in der öffentlichen Inszenierung seines 75. Geburtstags und dem zu diesem Anlass wiederbegründeten Matthiae-Mahl fanden, ließen ihn auch selbst zum Gegenstand städtischer Erinnerungskultur und Geschichtspolitik werden. Das Bild vom Ehrbahren Kaufmann hatte darin einen zentralen Platz.