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Die Schwarze Botin

Berlin, Paris, Wien 1983-1987

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  • 480 stron
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Die zweite Dokumentation zur radikalsten Zeitschrift der westdeutschen Frauenbewegung. Drei Jahre, nachdem Gabriele Goettle die Publikation der von ihr initiierten Schwarzen Botin beendet hatte, belebte Brigitte Classen die Zeitschrift 1983 mit Branka Wehowski in neuer Gestalt wieder. Mit Marina Auder wirkte nun eine Verlegerin im Hintergrund. Zur West-Berliner Redaktion gesellten sich weitere in Paris und Wien, die von Marie-Simone Rollin respektive von Elfriede Jelinek geleitet wurden. Entsprechend verlagerten sich die Schwerpunkte: Nach den lautstarken Konflikten mit anderen Fraktionen der Frauenbewegung und der politischen Linken, die in der Frühphase der Schwarzen Botin zentral waren, wurde der Ton merklich kühler. Fragen der Avantgarde, das Potenzial der Literatur und die akademische Diskussion rückten in den Vordergrund. Die Autorinnen hegten nach wie vor einen elitären Anspruch, der sich weder für Parolen eignete, noch in einem Programm manifestierte. Die Textsammlung dokumentiert zahlreiche Beiträge aus der zweiten Folge der Zeitschrift von 1983 bis 1987. Sie vervollständigt damit deren Historie und leistet zugleich einen Beitrag zur Geschichte des deutschsprachigen Feminismus und zur internationalen weiblichen Avantgarde der 1980er Jahre.

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Die Schwarze Botin, Vojin Sas a. Vukadinovic

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Schwarze Botin
Podtytuł
Berlin, Paris, Wien 1983-1987
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
480
ISBN10
3835353713
ISBN13
9783835353718
Seria
Tagi
Opis
Die zweite Dokumentation zur radikalsten Zeitschrift der westdeutschen Frauenbewegung. Drei Jahre, nachdem Gabriele Goettle die Publikation der von ihr initiierten Schwarzen Botin beendet hatte, belebte Brigitte Classen die Zeitschrift 1983 mit Branka Wehowski in neuer Gestalt wieder. Mit Marina Auder wirkte nun eine Verlegerin im Hintergrund. Zur West-Berliner Redaktion gesellten sich weitere in Paris und Wien, die von Marie-Simone Rollin respektive von Elfriede Jelinek geleitet wurden. Entsprechend verlagerten sich die Schwerpunkte: Nach den lautstarken Konflikten mit anderen Fraktionen der Frauenbewegung und der politischen Linken, die in der Frühphase der Schwarzen Botin zentral waren, wurde der Ton merklich kühler. Fragen der Avantgarde, das Potenzial der Literatur und die akademische Diskussion rückten in den Vordergrund. Die Autorinnen hegten nach wie vor einen elitären Anspruch, der sich weder für Parolen eignete, noch in einem Programm manifestierte. Die Textsammlung dokumentiert zahlreiche Beiträge aus der zweiten Folge der Zeitschrift von 1983 bis 1987. Sie vervollständigt damit deren Historie und leistet zugleich einen Beitrag zur Geschichte des deutschsprachigen Feminismus und zur internationalen weiblichen Avantgarde der 1980er Jahre.