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Bruno Snell (1896–1986)

Geisteswissenschaft und politische Erfahrung im 20. Jahrhundert

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  • 320 stron
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Die »Entdeckung des Geistes« präsentiert einen Entwicklungsprozess bei den Griechen, in dem der Mensch sich seiner selbst bewusster wird. Bruno Snell, ein bedeutender Gräzist und Rektor der Universität Hamburg von 1951-1953, war ein Wissenschaftler, der sowohl in der klassischen Philologie als auch in moderner Dichtung und Kunst bewandert war. Er verstand es, Wissenschaft lebendig und amüsant zu gestalten, ohne in Fachsimpeln zu verfallen. Snell trug entscheidend dazu bei, nach 1945 das internationale Ansehen der deutschen Wissenschaft wiederherzustellen. In seinem Werk verfolgt er den geistigen Wandel von einem »noch nicht« zu einem »nicht mehr«, wobei er das Spannungsfeld zwischen Verlorenem und Neuem, Bildlichem und begrifflicher Schärfe untersucht. Der Weg führt vom Homerischen Epos über die Entdeckung der Individualität und der selbstverantwortlichen Entscheidung in der Tragödie des Aischylos bis hin zur Philosophie und zur demokratischen Staatsform in Athen. Snells Werk ist nicht nur ein bedeutendes wissenschaftliches Dokument, sondern spiegelt auch seine Zeit wider, in der er mit einem wachen politischen Verständnis zur Gestaltung der Gesellschaft beitrug und die kommunikative Vernunft in einer Demokratie fördern wollte.

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Bruno Snell (1896–1986), Gerhard Lohse

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bruno Snell (1896–1986)
Podtytuł
Geisteswissenschaft und politische Erfahrung im 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Wydawca
Wallstein
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
320
ISBN10
3835354086
ISBN13
9783835354081
Seria
Tagi
Opis
Die »Entdeckung des Geistes« präsentiert einen Entwicklungsprozess bei den Griechen, in dem der Mensch sich seiner selbst bewusster wird. Bruno Snell, ein bedeutender Gräzist und Rektor der Universität Hamburg von 1951-1953, war ein Wissenschaftler, der sowohl in der klassischen Philologie als auch in moderner Dichtung und Kunst bewandert war. Er verstand es, Wissenschaft lebendig und amüsant zu gestalten, ohne in Fachsimpeln zu verfallen. Snell trug entscheidend dazu bei, nach 1945 das internationale Ansehen der deutschen Wissenschaft wiederherzustellen. In seinem Werk verfolgt er den geistigen Wandel von einem »noch nicht« zu einem »nicht mehr«, wobei er das Spannungsfeld zwischen Verlorenem und Neuem, Bildlichem und begrifflicher Schärfe untersucht. Der Weg führt vom Homerischen Epos über die Entdeckung der Individualität und der selbstverantwortlichen Entscheidung in der Tragödie des Aischylos bis hin zur Philosophie und zur demokratischen Staatsform in Athen. Snells Werk ist nicht nur ein bedeutendes wissenschaftliches Dokument, sondern spiegelt auch seine Zeit wider, in der er mit einem wachen politischen Verständnis zur Gestaltung der Gesellschaft beitrug und die kommunikative Vernunft in einer Demokratie fördern wollte.