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Die Unbekannten

Ein ostdeutsches Dorf und seine Frauen

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Ein Dorf nahe der deutsch-polnischen Grenze. Sechs Monate lang hat die Autorin hier gelebt und Gespräche mit Frauen geführt, sie zu ihren Lebenswegen und ihrem Alltag befragt. Da ist die Geografie-Lehrerin, die nie Ebbe und Flut sehen durfte, weil es dieses Phänomen nur im „kapitalistischen Ausland“ gab. Da ist die transsexuelle Landwirtin, die zu LPG-Zeiten ihre Neigungen verbergen musste und noch heute vorsichtig mit ihrem wahren Geschlecht umgeht. Da ist die Heilerin, die aus spiritueller Verzweiflung Stadtflucht statt Republikflucht beging. Und da ist die Biobäuerin aus Stuttgart, die mit ihrem LPG-geprägten männlichen Personal streitet, während eine konventionelle Landwirtin um den Erhalt des vom Vater übernommenen Betriebes bangt. Die Autorin spricht mit den Älteren, die sich noch gut an die Flucht aus dem heutigen Polen erinnern können, und mit einer Polin, die in ihrem Zwölfseelendorf auch nach einem Jahrzehnt noch eine Fremde ist. In achtzehn Frauenporträts entwirft Gertje Graef die weibliche Kartografie einer dörflichen Gemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

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Die Unbekannten, Gertje Graef

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Unbekannten
Podtytuł
Ein ostdeutsches Dorf und seine Frauen
Język
niemiecki
Wydawca
Quintus
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
184
ISBN10
3969820731
ISBN13
9783969820735
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Ein Dorf nahe der deutsch-polnischen Grenze. Sechs Monate lang hat die Autorin hier gelebt und Gespräche mit Frauen geführt, sie zu ihren Lebenswegen und ihrem Alltag befragt. Da ist die Geografie-Lehrerin, die nie Ebbe und Flut sehen durfte, weil es dieses Phänomen nur im „kapitalistischen Ausland“ gab. Da ist die transsexuelle Landwirtin, die zu LPG-Zeiten ihre Neigungen verbergen musste und noch heute vorsichtig mit ihrem wahren Geschlecht umgeht. Da ist die Heilerin, die aus spiritueller Verzweiflung Stadtflucht statt Republikflucht beging. Und da ist die Biobäuerin aus Stuttgart, die mit ihrem LPG-geprägten männlichen Personal streitet, während eine konventionelle Landwirtin um den Erhalt des vom Vater übernommenen Betriebes bangt. Die Autorin spricht mit den Älteren, die sich noch gut an die Flucht aus dem heutigen Polen erinnern können, und mit einer Polin, die in ihrem Zwölfseelendorf auch nach einem Jahrzehnt noch eine Fremde ist. In achtzehn Frauenporträts entwirft Gertje Graef die weibliche Kartografie einer dörflichen Gemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern.