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Audiovisual History

Film als Quelle und Historiofotie

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  • 240 stron
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Das Spannungsfeld von Geschichte und Erinnerung ist eng mit Bewegtbildern und Tönen verbunden. Filme reproduzieren vergangene Ereignisse und kontextualisieren sie neu, während die Gesamtheit aller Filme als lebendiger kultureller Gedächtnisspeicher fungiert. In Anlehnung an Gerhard Pauls Visual History, die bislang keinen überzeugenden analytischen Ansatz für bewegte Bilder bietet, bezeichnen die Herausgeber dieses Forschungsfeld als Audiovisual History. Sie betonen zwei Ansatzpunkte: die fotografische Qualität von Filmen als potenzielle historische Quellen und ihre erzählerische Qualität, die sie zu Akteuren der Geschichtsschreibung macht. Hierbei folgt die Diskussion Hayden Whites Konzept der Historiophoty, das die filmische Historiografie als eigene Kategorie betrachtet. Die Beiträge zielen darauf ab, diesen Ansatz weiterzuentwickeln und die Diskussion über filmische Quellenkritik und Historiofotie im deutschen Sprachraum zu beleben. Fallstudien schärfen das Verständnis für die Funktion des Mediums in der audiovisuellen Erinnerungskultur, mit einem Fokus auf die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Neben Spielfilmen werden auch dokumentarische und essayistische Formate untersucht, um das breite Spektrum der Audiovisual History abzubilden. Beiträge stammen von Andre Bartoniczek, Rasmus Greiner, Daniel Körling, Melanie Konrad, Sabine Lenk, Chris Wahl, Julian Weinert und Lea Wohl.

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Audiovisual History, Rasmus Greiner

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Audiovisual History
Podtytuł
Film als Quelle und Historiofotie
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
240
ISBN10
386505269X
ISBN13
9783865052698
Seria
Tagi
Opis
Das Spannungsfeld von Geschichte und Erinnerung ist eng mit Bewegtbildern und Tönen verbunden. Filme reproduzieren vergangene Ereignisse und kontextualisieren sie neu, während die Gesamtheit aller Filme als lebendiger kultureller Gedächtnisspeicher fungiert. In Anlehnung an Gerhard Pauls Visual History, die bislang keinen überzeugenden analytischen Ansatz für bewegte Bilder bietet, bezeichnen die Herausgeber dieses Forschungsfeld als Audiovisual History. Sie betonen zwei Ansatzpunkte: die fotografische Qualität von Filmen als potenzielle historische Quellen und ihre erzählerische Qualität, die sie zu Akteuren der Geschichtsschreibung macht. Hierbei folgt die Diskussion Hayden Whites Konzept der Historiophoty, das die filmische Historiografie als eigene Kategorie betrachtet. Die Beiträge zielen darauf ab, diesen Ansatz weiterzuentwickeln und die Diskussion über filmische Quellenkritik und Historiofotie im deutschen Sprachraum zu beleben. Fallstudien schärfen das Verständnis für die Funktion des Mediums in der audiovisuellen Erinnerungskultur, mit einem Fokus auf die deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Neben Spielfilmen werden auch dokumentarische und essayistische Formate untersucht, um das breite Spektrum der Audiovisual History abzubilden. Beiträge stammen von Andre Bartoniczek, Rasmus Greiner, Daniel Körling, Melanie Konrad, Sabine Lenk, Chris Wahl, Julian Weinert und Lea Wohl.