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Paare in Kinderwunschbehandlung

Eine Ethnografie soziotechnischer Praktiken des Kinderkriegens

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  • 256 stron
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Diese ethnografische Studie zur Kinderwunschbehandlung bietet detaillierte Einblicke in die soziomaterielle Praxis, die Paare und Ärzt:innen bei der Herbeiführung einer Schwangerschaft durchlaufen. Sie untersucht ein soziales Feld, das von den Lebenswelten der Paare über ärztliche Beratungsgespräche bis hin zu Laboratorien reicht. Die Studie beleuchtet den hybriden Schnittpunkt zwischen den lebensweltlichen Erwartungen an das Kinderkriegen und der technischen Logik reproduktionsmedizinischer Verfahren. Dabei wird deutlich, dass diese spezielle Form der Familiengründung den Prozess der Elternschaft transparent macht: Interaktionen, die normalerweise im Privaten stattfinden, sowie unbeobachtete körperliche Prozesse und intime Aushandlungen werden explizit und damit soziologisch zugänglich gemacht. Dies trägt zu einer verstehenden Familiensoziologie bei, die menschliche Fortpflanzung ganzheitlich betrachtet, indem sie biotechnische Prozesse, kulturelle Diskurse und subjektive Perspektiven integriert. Es wird gezeigt, dass Natürlichkeit und Technizität in der Reproduktionsmedizin wechselseitig verstärkt werden und dass alltägliche Formen des Zeugens und Kinderkriegens nicht ohne kulturelle Techniken auskommen.

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Paare in Kinderwunschbehandlung, Peter R. Hofmann

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Paare in Kinderwunschbehandlung
Podtytuł
Eine Ethnografie soziotechnischer Praktiken des Kinderkriegens
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
256
ISBN10
3110783614
ISBN13
9783110783612
Seria
Tagi
Opis
Diese ethnografische Studie zur Kinderwunschbehandlung bietet detaillierte Einblicke in die soziomaterielle Praxis, die Paare und Ärzt:innen bei der Herbeiführung einer Schwangerschaft durchlaufen. Sie untersucht ein soziales Feld, das von den Lebenswelten der Paare über ärztliche Beratungsgespräche bis hin zu Laboratorien reicht. Die Studie beleuchtet den hybriden Schnittpunkt zwischen den lebensweltlichen Erwartungen an das Kinderkriegen und der technischen Logik reproduktionsmedizinischer Verfahren. Dabei wird deutlich, dass diese spezielle Form der Familiengründung den Prozess der Elternschaft transparent macht: Interaktionen, die normalerweise im Privaten stattfinden, sowie unbeobachtete körperliche Prozesse und intime Aushandlungen werden explizit und damit soziologisch zugänglich gemacht. Dies trägt zu einer verstehenden Familiensoziologie bei, die menschliche Fortpflanzung ganzheitlich betrachtet, indem sie biotechnische Prozesse, kulturelle Diskurse und subjektive Perspektiven integriert. Es wird gezeigt, dass Natürlichkeit und Technizität in der Reproduktionsmedizin wechselseitig verstärkt werden und dass alltägliche Formen des Zeugens und Kinderkriegens nicht ohne kulturelle Techniken auskommen.